neue Phase erreicht
Gleisbau in Jena: Knebelstraße ab Montag halbseitig gesperrt

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Gleisbau am Paradiesbahnhof in Jena erreicht neue Phase. Knebelstraße halbseitig gesperrt.
Jena. Die Arbeiten am Gleisdreieck Paradiesbahnhof in Jenas Innenstadt kommen voran.
Der Abriss der alten Straßenbahntrasse auf der Paradiesbrücke und bis zur Haltestelle Paradiesbahnhof ist abgeschlossen. Jetzt beginnt der Rückbau der Haltestellen. Sie sollen barrierefrei neu entstehen.
Ab dem morgigen Montag (20. Juli) wird die Knebelstraße im Bereich des Paradiesbahnhofs halbseitig gesperrt. Betroffen ist die Spur Richtung Fischergasse. Der Verkehr wird über Fürstengraben, Teichgraben und Grietgasse umgeleitet. 
Die Gleisbauarbeiten des Jenaer Nahverkehrs erreichen eine neue Bauphase: Ab Montag ist die Knebelstraße im Bereich der Haltestelle Paradiesbahnhof halbseitig gesperrt. Foto: Stadtwerke Jena/Isabel Fischer
Von der Grietgasse bleibt das Abbiegen zur Kahlaischen Straße möglich. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Mitte Oktober. Danach will der Kommunalservice die Straßenoberfläche erneuern.
An der Linienführung ändert sich nichts. Die Paradiesbrücke bleibt dicht.
Die Linien 1, 2, 4 und 5 fahren weiter über die Kahlaische Straße. Die Haltestellen in der Oberaue werden von den Linien 4 und 5 bis zur Ersatzhaltestelle Paradiesbrücke bedient.
Der Nahverkehr bittet um Verständnis. Fahrpläne und Karten stehen online unter stadtwerke‑jena.de/gleisbau‑paradies.
Hintergrund: Seit Ende Juni erneuert der Nahverkehr 610 Meter Gleis rund um den Paradiesbahnhof.
Das Gleisdreieck Knebelstraße ist ein zentraler Punkt im Netz – hier fährt werktags alle 100 Sekunden eine Bahn.
Nach 30 Jahren sind die Anlagen verschlissen. 8,6 Millionen Euro fließen in die Sanierung, 75 Prozent davon sind Fördermittel. Die Arbeiten sollen bis April 2027 abgeschlossen sein.
Quelle: Nahverkehr Jena

















