Palliativstation am UKJ
Herzkissen für schwer kranke Menschen in Jena

Gemeinsam für mehr Trost: v.l.n.r. Prof. Dr. Ulrich Wedding (Leiter der Palliativstation), Janin Hombsch (Krankenschwester), Lena Voigt, Franziska Voigt, Doreen Poppe, Benita Hinkeldein (alle Herzkissen-Initiative), Ursula Strobel (Psychologin), Judith Känel (systemische Therapeutin/Psychologin) und Susanne Schäfer (Oberärztin) im Garten der Palliativstation.
Foto: Stefanie Kreißl/UKJ
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Herzkissen für schwer kranke Menschen auf der Palliativstation in Jena: Ehrenamtliche schenken Trost und praktische Hilfe.
Jena. Eine ehrenamtliche Initiative hat 36 handgenähte Herzkissen an die Palliativstation des Universitätsklinikums Jena übergeben.
Hinter jedem Kissen stehen viele Stunden Arbeit – und der Wunsch, Patientinnen und Patienten in einer belastenden Lebensphase zu unterstützen.
Entstanden ist das Projekt aus persönlichen Erfahrungen. Doreen Poppe und Franziska Voigt bauten die Idee zu einem Gemeinschaftsvorhaben aus, unterstützt von den Sportfrauen des SSV Blau-Gelb Mellingen um Benita Hinkeldein und weiteren Helferinnen.
Gemeinsam schneiden sie Stoffe zu, nähen Herzen und füllen die Kissen. Auch Kinder wie die achtjährige Lena Voigt machen mit.
Die Kissen dienen nicht nur als Symbol der Zuwendung. „Wir nutzen die Herzen zur Lagerung und als Nackenstütze“, erklärt Psychologin Judith Känel.
Einige Modelle besitzen kleine Taschen für Kühlakkus oder Kirschkernkissen – hilfreich für Wärme‑ und Kälteanwendungen sowie zur Sensibilitätsschulung.
Zudem werden die Herzen als „Sorgenfresser“ eingesetzt, die Schutz und Halt vermitteln. Die Dankbarkeit der Patientinnen und Patienten sei groß, so Känel.
Finanziell unterstützt wird die Initiative unter anderem von der Schaustellerbetrieb TZVZ GmbH.
Weitere Stoffspenden oder Mithilfe sind willkommen:
Quelle: Uniklinikum Jena


















