Trotz großer Resonanz
Lücke im Budget: CSD Jena ruft zur Unterstützung auf

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CSD Jena sucht Unterstützung: Trotz großer Resonanz fehlen noch Mittel für Demo, Bühne und Sicherheit.
Jena. Der Christopher Street Day (CSD) Jena wirbt um Unterstützung für seine laufende Crowdfunding‑Kampagne.
Für die vollständig ehrenamtlich organisierte Demonstration und das Straßenfest am 20. Juni fehlt dem Verein Queer Lioness e.V. noch eine Finanzierungssumme von 5.877,58 Euro.
Trotz Fördermitteln und weiterer Unterstützer bleibt damit eine spürbare Lücke.
Unter dem Motto „Gemeinsam stark für queere (T)Räume“ setzt der CSD 2026 ein Zeichen für Sichtbarkeit und Solidarität. Zur Demonstration und dem anschließenden Fest in der Innenstadt werden erneut mehrere tausend Menschen erwartet.
Geplant sind politische Beiträge, Musik, Drag‑Performances und Begegnungsangebote.
„Gerade in einer Zeit, in der queere Menschen wieder verstärkt Anfeindungen erleben, brauchen wir sichere Räume und verlässliche Strukturen“, sagt Theresa Ertel, Koordinatorin des CSD.
Die Spenden fließen unter anderem in Technik, Stromversorgung, Fahrzeuge, Beschallung, Sicherheits‑ und Awareness‑Strukturen, behördliche Auflagen sowie Teile des Kulturprogramms und der Öffentlichkeitsarbeit.
Parallel läuft bereits seit dem 31. Mai das umfangreiche Rahmenprogramm, das noch bis zum 30. Juni mehr als ein Dutzend Veranstaltungen in der Stadt bündelt.
Von Lesungen, Filmabenden und Diskussionen über Sport‑ und Workshopformate bis hin zu Kneipenabenden, Poetry Slams und Kulturangeboten für verschiedene Zielgruppen.
Zahlreiche Vereine, Initiativen und Kultureinrichtungen aus Jena gestalten das Programm gemeinsam.
Alle Informationen zu Veranstaltungen und Spendenmöglichkeiten finden Interessierte auf der Website von Queer Lioness e.V.
Die Crowdfunding-Kampagne auf Gofundme ist hier zu finden. Das Rahmenprogramm gibt es online hier.
Quelle: CSD Jena


















