Restriktionszone eingerichtet

Geflügelpest in Jena ausgebrochen

Für den Menschen gilt die Geflügelpest als ungefährlich.
Für den Menschen gilt die Geflügelpest als ungefährlich.
Foto: Ben Baumgarten/Archiv
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Der Verdacht auf einen Ausbruch der Geflügelpest in einem Betrieb in Jena hat sich bestätigt. Restriktionszone wurde eingerichtet.

Jena. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) als zuständige Bundesoberbehörde hat den Ausbruch der Geflügelpest bei einem Geflügel haltenden Betrieb in Jena bestätigt.

"Durch das Institut wurde das für Geflügel hochpathogene Influenza-A-Virus vom Subtyp H5N1 festgestellt.", so das Thüringer Gesundheitsministerium am Mittwoch.


Alle betroffenen Geflügelhalter haben an einer Kreisrassegeflügelschau teilgenommen.


Nach amtlicher Bestätigung werden bei dem betroffenen Betrieb in Jena Restriktionszonen mit einem Radius von drei Kilometern (Schutzzone) und zehn Kilometern (Überwachungszone) eingerichtet.

Betroffene Bestände, in denen das Virus nachgewiesen wird, werden gesperrt und das Geflügel muss unter Aufsicht der Amtstierärzte tierschutzgerecht getötet werden.


Durch die zuständigen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter werden Untersuchungen in Beständen, die an der Kreisrassegeflügelschau teilgenommen haben und bei denen die Tiere Symptome für die Erkrankung aufweisen, durchgeführt.

Weitere Verdachtsfälle aus dem Landkreis Weimarer Land werden derzeit labordiagnostisch abgeklärt.


Eine Ausbreitung des Seuchengeschehens kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht sicher ausgeschlossen werden.

Quelle: TMASGFF

© Jenaer Nachrichten

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