Skip to main content

Wetterbedingte Verzögerung

Leichtathletikstadion in Jena erst im Frühjahr fertig

Auf der Drohnenaufnahme sichtbar: Auf die  fertige Asphalttrag- schicht sowie die etwa  zur Hälfte fertig gestellte Basisschicht des Kunststoffbelags muss noch die ziegelrote Deckschicht (3mm) aufgebracht werden.
Auf der Drohnenaufnahme sichtbar: Auf die fertige Asphalttrag- schicht sowie die etwa zur Hälfte fertig gestellte Basisschicht des Kunststoffbelags muss noch die ziegelrote Deckschicht (3mm) aufgebracht werden.
Foto: C. Thau /Team Geoinformation/Stadt Jena
Teilen auf

Fertigstellung des neuen Leichtathletikstadions in Jena verzögert sich wetterbedingt. Name für neue Arena gesucht.

Jena. Durch die vielen Regentage im Monat September steht nun fest, dass das Leichtathletikstadion nicht wie geplant im Oktober zur Nutzung übergeben werden kann.

„Nach dem heißen und trockenen Sommer freuen wir uns einerseits, dass die Natur, aber auch unsere Rasen-Sportanlagen, die wir nicht bewässern konnten, wieder aufleben können. Gleichzeitig bedauern wir es sehr, dass die Tartanbahn nun nicht wie zeitlich geplant fertiggestellt werden kann“, erklärt Beate Wachenbrunner, Werkleiterin des Eigenbetriebs Kommunale Immobilien Jena (KIJ).

Für das Stadion ist ein hochqualitativer, funktionaler Kunststoffbelag ausgewählt worden, der den Anforderungen an eine Leichtathletik Wettkampfarena des Typs A entspricht. Die Verlegung des Belags erfolgt in verschiedenen Schichten und erfordert hierfür ideale Wetter- und Rahmenbedingungen.


Kleinste Wassereinlagerungen würden nachhaltigen und kostenintensiven Schaden verursachen. Aus diesem Grund mussten die Arbeiten am Kunststoffbelag bereits mehrfach unterbrochen und nun leider vollständig eingestellt werden. 

Jahreszeitlich bedingt können die Arbeiten nun erst wieder im Frühjahr 2023 aufgenommen werden. Alle weiteren Arbeiten wie Pflasterarbeiten, Zaun- und Elektroarbeiten, Begrünung und Bepflanzung werden wie geplant fortgesetzt. 

Ersatztrainingsstätten und -zeiten organisiert

Für die Sportlerinnen und Sportler wurden Ersatztrainingsstätten und -zeiten organisiert. Mit der erst im Sommer 2019 fertiggestellten Sportanlage am Jenzig und der Anlage in Lobeda/West ist das Training unter sehr guten Bedingungen möglich – in der ohnehin nur noch begrenzten Zeit, in der im Freien trainiert wird.

„Viele Vereine zeigen sich solidarisch hinsichtlich neu eingeteilter Zeiten und haben Verständnis, dass in Zeiten von großen Baumaßnahmen Einschränkungen nicht zu vermeiden sind.


Dafür möchten wir uns herzlich bedanken und werden alles daran setzen, immer bestmögliche Alternativen für die Vereine zu schaffen“, versprachen Torsten Güllmar und Beate Wachenbrunner, die sich als neue Werkleiterin selbst ein Bild von den zur Verfügung stehenden Anlagen machte. 

„Dass wir in Zeiten von Materialpreiserhöhungen, Lieferengpässen, Personalknappheit und extremen Wetterbedingungen das Projekt auf diesem qualitativ hohen Niveau weiter voranbringen konnten, war nur möglich, weil alle Projektbeteiligten und Firmen gut koordiniert zusammengearbeitet haben.


Dass sich die Fertigstellung nun wetterbedingt nochmal um ein gutes halbes Jahr verzögert, war leider nicht vorhersehbar oder planbar“, erklärt Benjamin Koppe, Dezernent für Finanzen, Sicherheit und Bürgerservice.

„Gern hätten auch wir die Anlage jetzt im Oktober eingeweiht. Nun hoffen wir, im Frühjahr die passenden Wetterbedingungen vorzufinden.“ 

Name für neue Arena gesucht

KIJ möchte die kommenden Wochen und Monate nutzen, um gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, den Vereinen und Sportlern einen Namen für die neue Arena zu finden. Dazu wird es demnächst weitere Informationen geben.


Vielleicht können einige der Jenaer Sportler/innen, die schon in den verschiedensten Leichtathletikstadien auf der Welt aktiv waren, für die Jury gewonnen werden.

„Wir hoffen, dass sich die Qualität der Materialien dann auszahlt und Spitzenleistungen in der Leichtathletik in Jena wieder ein Zuhause haben“, so Beate Wachenbrunner.

Für die Vereine und interessierte Bürgerinnen und Bürger wird durch KIJ eine Baustellenbesichtigung organisiert. 

Quelle: KIJ

Anzeige