Hausmesse in IGS "Grete Unrein"

„Speed-Dating“: Firmen kamen in Jenaer Schule

Erstmalig gab es an der IGS Grete Unrein Jena eine Berufsmesse für ihre Schüler der 8. und 9. Klassen.
Erstmalig gab es an der IGS Grete Unrein Jena eine Berufsmesse für ihre Schüler der 8. und 9. Klassen.
Foto: IGS Jena/Antje Schure
Teilen auf

Hausmesse mit „Speed-Dating“: Grete-Unrein-Schule und Firmen in Jena gehen neuen Weg, um Schüler für Berufe auch ohne Studium zu begeistern.

Jena. Da es für Firmen immer schwerer wird, geeigneten Nachwuchs zu finden und somit die ausgeschriebenen Ausbildungsstellen zu besetzen, haben die Integrierte Gesamtschule Grete-Unrein (IGS) und das Jenaer Bildungszentrum eine neue Idee entwickelt.


Das Projekt AK4.0 (K4.0 - Ausbildungskompetenz in High-Tech-KMU) soll Schüler und Unternehmen vor Ort im Schulgebäude direkt zueinander bringen.

Die Firmen kommen direkt in die Schule und warten nicht mehr während anonymisierter Messen auf ihren Nachwuchs.


Vierzehn Jenaer Firmen und Institutionen, darunter auch das Uniklinikum, die Stadt Jena, die Polizeiinspektion Jena und das Finanzamt, waren von der Idee begeistert und präsentieren sich und ihre Ausbildungsberufe.

Bei einem „Speed-Dating“ in der Aula hatten die Schüler an 14 Tischen jeweils zehn Minuten Zeit, mit den Chefs oder Ausbildern ins Gespräch zu kommen. Nach einem Gongschlag hieß es an den nächsten Tisch weiterzurutschen.

Die Schüler der 8. und 9. Klassen konzentrierten sich besonders darauf, sich bestmöglich dem späteren Praktikumsbetrieb oder Ausbilder zu präsentieren.


Extra für den Tag vorbereitete Steckbriefe konnten als erste Bewerbungen bzw. Interessenbekundungen den Firmen übergeben werden.

Am Ende der Veranstaltung zeigten sich die Organisatoren zufrieden: „Eine völlig neue Erfahrung für die Schule, die Schüler und die Firmen. Das hat Wiederholungspotential“, so Steffi Weidner-Grothe, Beratungslehrerin an der IGS.

Text: Dirk Sauerbrey

 

© Jenaer Nachrichten

Entwicklung von formativ.net