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102 bestätigte Corona-Fälle

Jena appelliert: Schluss mit privaten Partys!

Corona-Krise: Die Jenaer Abendlage vom 26. März 2020.
Corona-Krise: Die Jenaer Abendlage vom 26. März 2020. Foto: Michael Baumgarten/Archiv

Die Stadt Jena appelliert nochmals an die Bürger jegliche privaten Partys zu unterlassen. Testkapazitäten werden erweitert. OB ermutigt zum Durchhalten.

Jena. Aktuell gibt es in Jena 102 bestätigte Corona-Fälle, davon einer mit schwererem Verlauf.

Keine privaten Partys

Die Stadt Jena hat Veranstaltungen und Versammlungen jeglicher Art bereits verboten. Dennoch erreichen uns immer mehr Meldungen von privaten Partys oder Zusammenkünften mit mehreren Personen.

Deshalb appelliert Sicherheitsdezernent Benjamin Koppe: „Es geht um die Gesundheit jedes Einzelnen. Auch wenn es schwer fällt: bitte reduzieren Sie auch im privaten Bereich die sozialen Kontakte.“

Wenn in einer Wohnung viele Personen zusammenkommen, sei es kaum möglich, Abstand zu halten. „Das gibt dem Virus die Chance, sich weiterzuverbreiten. Nicht alle, die das Virus in sich tragen, wissen, dass sie infiziert sind“, so Koppe.



Bitte Hotlines nutzen, 112 nur für Notrufe!

Für Fragen zur aktuellen Lage in Jena oder für die Meldung als Rückkehrer nutzen Sie die städtische Hotline 03641-49 2222. Für Termine zur Fiebersprechstunde wenden Sie sich an 03641-49 3333.

Bitte halten Sie die 112 für wirkliche Notrufe frei!

Wir müssen durchhalten - Maßnahmen zeigen Wirkung

Die in Jena getroffenen Maßnahmen wie die Schließungen von Kitas und Schulen, Geschäften, Cafés, Bars und Restaurants, die Betretungsverbote für öffentliche Orte und das Verbot von Veranstaltungen helfen, das Virus einzudämmen.



Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche dankt allen, die sich an die Festlegungen der Stadt halten. Doch er mahnt, dass es aufs Durchhalten ankommt. „Die nächsten zwei bis drei Wochen sind kritisch. Wir müssen die Maßnahmen aufrechterhalten und möglichst zuhause bleiben. Nur so unterbrechen wir Infektionsketten.“

Testkapazitäten werden erweitert

Die Stadtverwaltung arbeitet weiter intensiv daran, zusätzliche Testkapazitäten zu schaffen.

„Um für eine steigende Anzahl an Covid-19 Fällen gewappnet zu sein, sollen sowohl die Voraussetzungen für zusätzliche Abstrichmöglichkeiten geschaffen als auch Laborkapazitäten erweitert werden. Alle Länder, die erfolgreich in der Bekämpfung der Corona Pandemie sind, haben auf eine Ausweitung der Tests gesetzt“, erläutert Bürgermeister Christian Gerlitz.

Die Indikation für einen Abstrich wird nach wie vor auf Grundlage der aktuellsten Empfehlungen des RKI gestellt.

Quelle: Stadt Jena

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