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Ostderby gewonnen

82:76 gegen Chemnitz: Science City Jena holt zweiten Saisonsieg

Topscorer der Partie:  Jemarl Lemuel Baker Jr. führte Jena mit 22 Punkten zum Derbysieg gegen Chemnitz.
Topscorer der Partie: Jemarl Lemuel Baker Jr. führte Jena mit 22 Punkten zum Derbysieg gegen Chemnitz.
Foto: Jörg Wimmler/JENPICTURES
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Zweiter Saisonsieg: Science City Jena gewinnt am Sonntag das Ostderby gegen die NINERS aus Chemnitz mit 82:76.

Jena. Schon vor Spielbeginn herrschte beste Derby-Stimmung auf den Rängen der mit 3.125 Zuschauern ausverkauften Sparkassenarena, und am Ende jubelten die Jenaer Fans nach dem 82:76-Heimsieg.

Der Chemnitzer Ben Burnham eröffnete die Punktejagd (1.). Bei Jena war in der Anfangsphase Kristofer Krause mit zwei Defensiv-Rebounds und einem Dreier zum 11:9 (4.) auffällig.


Es entwickelte sich das erwartete spannende und enge Spiel mit mehrmals wechselnder Führung. Mit einem knappen 21:19 für die Gastgeber endete das Auftaktviertel.

Als die Chemnitzer mit sechs Punkten in Folge von Nighael Ceaser wieder mit 25:23 vorn lagen (12.), nahm Steven Esterkamp seine erste Auszeit.


Gästecoach Rodrigo Pastore seinerseits holte sein Team erstmals nach zwei Dreiern des Topscorers Jemarl Lemuel Baker Jr. beim Spielstand von 37:33 für Jena zur Auszeit (15.).

Es blieb knapp bis zum Pausenstand von 40:38 für die Gastgeber, für den der Chemnitzer Phlandrous Fleming Jr. mit einem Dreier fast von der Mittellinie sorgte (20.).


Die zweite Halbzeit begann mit zwei Gästepunkten zum 40:40-Ausgleich (21.), also war alles wieder auf „null“ gestellt. Danach erwischten die Saalestädter einen Lauf und eilten nach genau 25 Minuten auf 56:47 davon – die nächste Gäste-Auszeit folgte.

Die Saalestädter blieben aber vorn und hinten konsequent und hielten die Niners bis zum Viertelende auf Distanz (62:54).


Das änderte sich aber zu Beginn des Schlussabschnitts, sodass der Jenaer Coach mit einer schnellen Auszeit reagierte (62:59/32.).

Das zeigte positive Wirkung: Chemnitz blieb viereinhalb Minuten ohne Punkte, Jena baute die Führung bis auf 75:59 (36.) aus.


Die letzte Auszeit des argentinischen Niners-Coaches brachte keine Wende mehr, auch wenn es noch einmal etwas knapper wurde.

Mit einer tollen zweiten Halbzeit brachte Jena das Derby mit 82:76 „nach Hause“ und tütete den zweiten Heimsieg innerhalb von vier Tagen ein.


Die Bilanz nach vier Spieltagen ist nun ausgeglichen und damit „im Soll“, so Geschäftsführer Lars Eberlein.

Weiter geht es für Science City am 9. Oktober um 20:00 Uhr in Bonn. Das nächste Heimspiel folgt am 30. Oktober um 18:30 Uhr gegen die Frankfurt Skyliners.

Jena: Baker Jr. 22 Punkte, Edwards Jr. 12, Lee 10, Krause 9, Moses 8, Falkenthal 7, Bank 4, Skladanowski 4, Herrera 4, Anim 2 / Biel DNP, Bader DNP

Chemnitz: Ceaser 16 Punkte, Smith 12, Burnham 14, Fleming Jr. 14, King 7, Seric 7, von Seckendorff 4, Atkins 2, Rödl / Richardson DNP, Milatz DNP

Zuschauer: 3.125

Text: Steffen Langbein

Fotos: Jörg Wimmler/JENPICTURES

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