BBL-Saison 2026/27
79:71 gegen Vechta: Science City Jena holt ersten Heimsieg

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Gegen RASTA Vechta gelang Science City Jena im ersten Heimspiel auch der erste Saisonsieg.
Jena. Nach einer Pokal- und zwei Punktspiel-Niederlagen auswärts mussten die Jenaer Basketballfans bis zum 1. Oktober warten, um das erste Heimspiel zu sehen.
Jena kam gut in die Partie. Fünf Punkte von Tanner Stuckman brachten die Gastgeber mit 5:0 in Führung. Per Dreier traf Jenas Nummer 3, Jemarl Baker Jr., zum 14:9-Zwischenstand (8.).
Im zweiten Viertel nahm Gästecoach Christian Held beim Stand von 22:11 für die Gastgeber seine erste Auszeit (12.). Das zeigte Wirkung: Bis zur Halbzeit war RASTA wieder auf vier Punkte herangekommen (36:32/20.).
Es war ein ziemlich fehlerbehaftetes Spiel auf beiden Seiten. Nach 20 Spielminuten hatte Jena bereits zwölf Turnover (Ballverluste), Vechta deren acht.
Science City hatte allerdings, vor allem bei den Zweiern, die bessere Trefferquote (72 Prozent).
Zudem hatten alle zehn eingesetzten Spieler zur Halbzeit bereits gepunktet – bei den Gästen waren es bis dahin nur fünf.
Der bessere Start in die zweite Halbzeit gehörte wiederum Vechta. Nach 90 Sekunden hatten die Gäste das Spiel mit 37:36 zunächst zu ihren Gunsten gedreht (22.).
Fortan war es ein zähes, ausgeglichenes Match zwischen den beiden bis dahin punktlosen Teams.
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Die Führung wechselte mehrmals, ehe Lorenz Bank mit seinem zweiten Dreier hintereinander das 54:52 markierte (27.). Vechta schaffte noch einmal den Gleichstand (58:58/29.), bis zum Ende des Viertels behauptete Science City jedoch die Führung (62:60/30.).
Im Schlussviertel drehten die Saalestädter dann auf. Über 68:63 (33.) und 72:63 (35.) zogen sie vorentscheidend davon.
Bei den Gästen tanzten in dieser Phase einige Würfe auf dem Ring, fielen aber nicht hinein.
Vechta punktete über acht Minuten lang im Schlussabschnitt lediglich dreimal per Freiwurf. Gegen Ende holten die Gäste zwar noch etwas auf, doch das Match war entschieden.
Im Schlussviertel erarbeitete sich Jena den Sieg vor allem mit einer starken Defensive und gestattete den Niedersachsen lediglich neun Punkte.
An der Fehlerquote muss allerdings gearbeitet werden: 19 Ballverluste sind zu viel, um auch gegen stärkere Gegner bestehen zu können.
Weiter geht es bereits am Sonntag (4. Oktober, 16.30 Uhr) mit dem Derby-Heimspiel gegen Chemnitz.
Jena: Edwards Jr. 17 Punkte, Lee 16, Baker Jr. 14, Stuckman 8, Bank 8, Krause 5, Skladanowski 4, Moses 3, Falkenthal 2, Herrera 2 / Biel DNP, Bader DNP
Vechta: Edler-Davis 20 Punkte, Weidemann 12, Franklin 12, Pandi 10, Lewis 8, Pleiß 6, Dolic 3, Hemschemeier, Herkenhoff, Thiemann, Lanmüller / Trettin DNP
Zuschauer: 2.181
Text: Steffen Langbein
Fotos: Ben Baumgarten/JENPICTURES, Jörg Wimmler/JENPICTURES

















