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Ziemlich Chancenlos

Jena mit 1:5-Heimklatsche gegen Magdeburg

Im Zweikampf der Jenaer Jan Löhmannsröben gegen den Magdeburger Andre Hainault.
Im Zweikampf der Jenaer Jan Löhmannsröben gegen den Magdeburger Andre Hainault. Foto: Michael Baumgarten

Der FC Carl Zeiss Jena verliert am Dienstagabend im Nachholspiel der 3. Fußball-Liga gegen den Aufstiegsaspiranten aus Magdeburg mit 1:5 (0:3).

Jena. Dabei begann Jena, nach dem 3:2-Sieg gegen Aalen vor drei Tagen, mutig und offensiv. Die erste Torchance hatte Maximilian Wolfram, der von der halbrechten Seite abschloss, Torhüter Alexander Brunst parierte (2.). Nach sechs Minuten gab es schon vier FCC-Ecken. Allerdings war da schon absehbar, dass die FCM-Konter kreuzgefährlich sind. Nach einem Jenaer Eckball ging die Post ab und Marcel Costly verzog nur knapp (4.).

Nach einer Viertelstunde zeigte Referee Tobias Reichel nach einem leichten Schubser von Kühne gegen Marcel Costly, der schnell fällt, auf den Punkt. Ein Elfmeter nach dem Motto „kann man geben, muss man nicht“, wie das mdr die Fernsehbilder kommentiert. Jo Coppens wehrte den Elfer von Philip Türpitz zunächst ab, war aber gegen den Nachschuss machtlos (16.).

Rene Eckardt hat den Ausgleich auf dem Fuß, scheitert aber am FCM-Torhüter (20.). Dann gibts schon wieder Strafstoß, nachdem Marius Grösch Costly am Arm zupft. Auch diesmal wieder Diskussionsstoff für die Fans. Diesmal verwandelt Türpitz direkt zum 0:2 (24.). Noch vor der Pause vernaschte Christian Beck, der übrigens nicht im Abseits stand, die FCC-Abwehr im Strafraum mit drei-vier Haken und versenkte den Ball im langen Eck (35.).

Der Aufstiegskandidat war bis zur Pause gnadenlos effektiv, Jena zwar mit gleichen Spielanteilen, aber vorn erfolglos.

Viel änderte sich auch in der zweiten Halbzeit daran nicht. Die hatte kaum begonnen, da zappelte der Ball schon wieder hinter Coppens im Netz. Nach einer Ecke kam Andre Hainault an der Strafraumgrenze zum Schuss und schon stands 0:4.



Etwas Hoffnung keimte bei den kühnsten FCC-Optimisten auf, als Maximilian Wolfram nach einem Pfostenschuss von Manfred Starke im Nachsetzen auf 1:4 verkürzte (57.). Aber durch den dritten Elfmeter für Magdeburg nach Foul an – na klar, Costly - war das Spiel nach einer Stunde endgültig entschieden (60.).

Tore fielen dann nicht mehr, nur noch Jubel bei den fast Tausend mitgereisten FCM-Fans und Galgenhumor bei den FCC-Anhängern. Nächste Saison wird es sicherlich kein Punktspiel zwischen beiden Teams geben, weil Magdeburg eine Etage weiter oben spielen wird.

Für Jena geht es demnächst mit drei Auswärtsspielen in zehn Tagen weiter: 21.4. bei Werder Bremen II, 28.4. in Osnabrück und am 30.4. in Borsch zum Thüringer Pokalhalbfinale. Das letzte Saisonheimspiel folgt am 5. Mai, 13:30 Uhr gegen Unterhaching.

Jena: Coppens - Cros (ab 48. Starke), Brügmann, Kühne, Grösch (ab 52. Pannewitz), Löhmannsröben, Eckardt, Wolfram (ab 88. Mauer), Sucsuz, Thiele, Günther-Schmidt

Magdeburg: Brunst - Handke, Rother, Hamann, Schäfer, Butzen, Hainault, Weil, Costly (ab 79. Lohkemper), Türpitz (ab 68. Laprevotte), Beck (ab 78. Pick)

Tore: 0:1 Türpitz (16.), 0:2 Türpitz (24./FE), 0:3 Beck (35.), 0:4 Hainault (47.), 1:4 Wolfram (57.), 1:5 Türpitz (60./FE)

Zuschauer: 8.194

Text: Steffen Langbein
Fotos: Michael Baumgarten



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