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Dritter Sieg in Folge

2:0 in Leipzig: Jena kann weiter jubeln

Jenas Pasqual Verkamp im Zweikampf mit dem Leipziger Torwart Benjamin Bellot vor dem Treffer zum 1:0.
Jenas Pasqual Verkamp im Zweikampf mit dem Leipziger Torwart Benjamin Bellot vor dem Treffer zum 1:0. Foto: Johannes Böhme

Dritter Sieg in Folge: Der FC Carl Zeiss Jena gewinnt am Mittwochabend sein Auswärtsspiel bei der BSG Chemie Leipzig mit 2:0 (1:0).

Leipzig/Jena. Nach dem 5:1 in Berlin konnte der FC Carl Zeiss Jena seine kleine Siegesserie fortsetzen und siegte am Mittwochabend auch in Leipzig bei Chemie mit 2:0.

Jena konnte nach den letzten beiden erfolgreichen Punktspielen selbstbewusst auftreten und versteckte sich nicht bei den heimstarken und bisher ungeschlagenen Leutzschern.

Nach einer Viertelstunde etwas ruhigerem Spiel hatte Pasqual Verkamp die erste gute Chance, spitzelte eine Oesterhelweg-Flanke knapp übers Tor (16.). Eine Minute später traf Verkamp und Jena lag 1:0 vorn (17.).

Auch im dritten Ligaspiel in Folge kann der FC Carl Zeiss Jena weiter jubeln. Foto: Johannes BöhmeAuch im dritten Ligaspiel in Folge kann der FC Carl Zeiss Jena weiter jubeln. Foto: Johannes Böhme

Dies weckte aber das Kämpferherz der Chemiker, die sich nun auch selbst Chancen erarbeiteten und mit robuster Gangart auch Jenas Vorstöße einige Male wirksam unterbinden konnten.

Die besten Chancen der Gastgeber gab es kurz vor der Halbzeit. Lukas Sedlak rettete zweimal gegen Stephane Mvibudulu (43., 45.), der dann auch noch über das Tor köpfte (45.+3.). Dann war Halbzeit und Jena, am Ende mit etwas Glück, noch ein Tor vorn.

Chemie-Stürmer Mvibudulu, schon mit vier Saisontoren, bewies auch nach der Pause seine Torgefährlichkeit. Aber gegen den starken FCC-Keeper Sedlak blieb er wieder nur zweiter Sieger (55.). Dann hatte Maximilian Oesterhelweg die Chance zum vorentscheidenden 2:0, an seinem Schuss war Chemie-Torwart Bellot noch dran (61.).



Aber Jena muss in der zweiten Hälfte vor allem in der Verteidigung ran, Leipzig hatte nun mehr vom Spiel. Doch an Sedlak scheiterte auch der eingewechselte Fassbender (84.), zudem hatte Jena vor allem im Kopfballspiel in der Abwehr Vorteile.

Nach der letzten Parade vom Jenaer Torhüter traf Can Düzel in der Nachspielzeit gegen, inklusive Torwart, weit aufgerückte Chemiker aus 25 Metern zum 2:0-Endstand für Blau-Gelb-Weiß (90.+4.).

Damit zog der FCC mit dem dritten Sieg in Folge an Chemie in der Tabelle vorbei und steht vorerst auf Platz Drei, die Mittwoch-Abendspiele stehen allerdings noch aus.

Am Samstag (26. September) empfängt der FCC ab 13:30 Uhr den FSV Luckenwalde zu Hause.

Leipzig: Bellot - Wajer (67. Nikolajewski), Karau, Halili, B. Schmidt (46. Boltze), Surek (81. Luis), Wendschuch (46. Fassbender), Reinhard (67. Kirstein), Bury, Petracek, Mvibudulu

Jena: Sedlak - Wolf, Grösch, Müller, Lange, Oesterhelweg (64. Stauffer), Steinherr (77. Bock), Eckardt (77. Fiedler), Schau, Bergmann, Verkamp (86. Düzel)

Tore: 0:1 Verkamp (17.), 0:2 Düzel (90.+4)

Zuschauer: 2.300

Text: Steffen Langbein

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