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Allein 13 Spielerinnen gehen

Abstieg und Abschied: Frauen des FC Carl Zeiss Jena vor Umbruch

Der Verein steht mit dem Abstieg vor einem umfassenden personellen und sportlichen Neustart.
Der Verein steht mit dem Abstieg vor einem umfassenden personellen und sportlichen Neustart.
Foto: Hannes Anger
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Abstieg und Abschied: Die Frauen des FC Carl Zeiss Jena vor tiefgreifendem Umbruch.

Jena. Der letzte Bundesliga‑Nachmittag in der ad hoc arena war für die Frauen des FC Carl Zeiss Jena ein emotionaler.

Mit dem 0:3 gegen den 1. FC Köln endete am Sonntag die Zugehörigkeit zur höchsten deutschen Spielklasse – ein Abschied, der sportlich wie personell schwer wiegt.


Nach dem Aufstieg 2023/24 hatte sich Jena zwei Jahre im Oberhaus behauptet, wertvolle Erfahrungen gesammelt und mit dem Einzug ins DFB‑Pokal‑Halbfinale 2025/26 sogar ein Ausrufezeichen gesetzt.

Einige Spielerinnen prägten diesen Weg über Jahre und wurden zu festen Größen im Team.

Doch der Abstieg löst einen nahezu kompletten personellen Schnitt aus.


Nach Abpfiff wurden 13 Spielerinnen sowie Teile des Funktionsteams verabschiedet – ein Einschnitt, der die Dimension des bevorstehenden Umbruchs deutlich macht.

Den Verein verlassen: Merza Julevic, Hannah Mesch, Anja Heuschkel, Felicia Sträßer, Olivia Alcaide, Anika Metzner, Melina Reuter, Nike Andersson, Isabella Jaron, Elena Mühlemann, Noemi Gentile, Toma Ihlenburg (Wechsel zu Viktoria Berlin), Bente Fischer (Wechsel zum VfL Bochum).


Aus dem Funktionsteam gehen:
Isabelle Knipp (Sportdirektorin, Wechsel zu Viktoria Berlin), Matthias Buszkowiak (Co‑Trainer), Melvin Wulff (Torwarttrainer).

Sebastian Brügel bleibt dem Verein in anderer Funktion erhalten und wird künftig in der RehaWelt Stadion als Physiotherapeut tätig sein.

Die Verantwortlichen sprechen offen von einem unumgänglichen Neuanfang, der bereits mit Hochdruck vorbereitet werde.


„Die Kaderplanung für die Saison 2026/27 wird aktuell konsequent vorangetrieben“, heißt es aus dem Verein.

Die kommenden Wochen werden zeigen, wie der neue Kader aussehen soll – und welche Rolle der FC Carl Zeiss Jena künftig im deutschen Frauenfußball einnehmen will.

Text: Jana Baumgarten

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