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Erfolgreiches Wochenende

TsG Turner Jena im Soll

TsG Turner Jena im Soll
TsG Turner Jena im Soll Foto: Falk Seliger

Sowohl die Damen als auch die Herren der TsG Jena konnten am vergangenen Wochenende in der 1. und 2. Landesliga punkten. Zwei Silber- und eine Goldmedaille konnten im Ergebnis mit nach Hause genommen werden.

 

Jena. Das vergangene Wochenende stand für die fünf Mannschaften der TsG Jena unter besonderen Vorzeichen. „Man weiß am Anfang einer Saison nie genau, wo man steht“, erklärt Vorstand Falk Seliger. Los ging es am Samstag ab 10 Uhr in Gera mit den Damen der 1. und 2. Landesliga, wo drei Teams der TsG Jena zu sehen waren. Die erste Mannschaft begann mit Diana Gütersloh und Beatrix Großmann gewohnt sicher am Sprung.

Am zweiten Gerät, dem Stufenbarren, debütierte Maria Breitenstein, welche von Gera nach Jena wechselte. Drittes Gerät der Zitterbalken. Alina Späte und Kapitän Daniela Pilz turnten gewohnt sicher. Als Letzte ging Geburtstagskind Daniela Bühler, ein zweiter Neuzugang, ans Gerät. Ohne Fehler bis zum Abgang, Rondat Salto rückwärts, sicher in den Stand. Erleichterung im Team. Sie wird mit starken 13,45 Punkten belohnt.

Beim abschließenden Bodenturnen zeigt noch einmal die Jüngste im Team, Chantal Pantalon, all ihr Können. Für Ihren fehlerfreien Vortrag erhält sie sehr gute 12,40 Punkte. „Reicht es für Platz 2?“, will Vorstand Falk Seliger wissen. „Müsste reichen“, so erwidert Daniela Pilz. Bei der Siegerehrung die Gewissheit, Platz 2, einen knappen Punkt vor dem TV Gera. Der Sieg ging an den Titelverteidiger, den SV GA Sondershausen.

Und auch in der 2. Landesliga wurde man am Ende mit Platz 2 belohnt. Hinter den starken Damen aus Erfurt und punktgleich mit dem TSV Meiningen II freuten sich Marie Oßwald, Andrea Hoffmeier und Annika Bentke über die gezeigten Leistungen. Elisabeth Walther und Rebekka Ludwig erturnten zudem Platz 1 und 2 in der inoffiziellen Einzelwertung. „Vor allem am Balken haben wir noch Potenzial“, so das Resümee der Damen.

Für die TsG Jena III lief es nicht ganz optimal. Während man am Boden und Sprung mit den Leistungen zufrieden sein kann, musste man am Balken Lehrgeld zahlen. Miriam Illgen, Paula Twellenkampf, Joyce Olowookere und Annalena Ziege sind nach dem Rückzug der 4. Mannschaft in das Team III von der 3. In die 2. Liga aufgestiegen. „Sie sollen sich weiterentwickeln“, so Trainerin Katja Grün. Verstärkt wurden sie durch die erfahrenen Ligaturnerinnen Lena Rausch und Nina Einfeldt. Am Ende musste man sich mit Platz 7 zufrieden geben.

 

Am Sonntag ging es dann um 10.30 Uhr für die Männer in Weimar weiter. In der 2. Landesliga sollte sich ein spannender Dreikampf um den Tagessieg entwickeln. Der erfahrene Peter Kuschnerus und Neuzugang Thomas Hock legten an den Ringen den ersten Grundstein. Am Boden überzeugten vor allem Peter Tischendorf und Adrian Paulus mit sauberen Übungen. Am Pauschenpferd war den jungen Turnern die Nervosität anzusehen. Während Joel Olowookere und Frithjof Pölzing noch gut durchturnten, stieg der sonst fehlerfrei turnende Frederic Blume bei seinem neuen Abgang unfreiwillig vom Gerät. Am Ende belegte er in der inoffiziellen Einzelwertung Platz 2.

Zur Halbzeit lag man nur noch auf Platz 3. Leider stürzte Thomas Hock zweimal vom Reck und Platz 1 und 2 rückten in weite Ferne. Am Sprung kam man gut durch und lag vor dem abschließenden Barrenturnen knapp 6 Punkte hinter der 3. Mannschaft des MTV Erfurt und einen Punkt hinter der SV TU Ilmenau. Mit einer ganz starken Übung turnte Anton Schneider auf Angriff. 11,70 Punkte motivierten auch die anderen TsG Turner. Knapp 46 Punkte, Erfurt turnte am Sprung nur 39 Punkte. Ilmenau knapp 47 Punkte am Barren. Ilmenau siegte somit vor der TsG Jena II und dem MTV Erfurt III. Platz 4 ging an Waltershausen, 5. Wurde der HSV Weimar II.

Ab 14.30 Uhr turnten dann die Männer der 1. Landesliga um den Titel. Das aktuell der MTV Erfurt keine Rolle im Titelrennen spielt, war bereits vor dem Wettkampf zu vermuten. Am Ende lag man 17,40 Punkte hinter dem Rekordmeister aus Jena. Doch auch die Saalestädter mussten für den Tagessieg kämpfen. Der neue Herausforderer kommt aus Weimar. „Sie haben sich mit einigen Turnern aus Dessau und Leipzig verstärkt“, erzählt Falk Seliger.

Trotz starken Bodenübungen von Sven Fischer und Falk Seliger verlor man knapp 2 Punkte auf den HSV Weimar. Doch am Spezialgerät Pauschenpferd zeigten die Jenenser keine Nerven. 10,60 für Startturner Peter Schneider und 12,70 Punkte für Rainer Fischer legten den Grundstein für den Erfolg. 5,6 Punkte konnte man dem HSV Weimar an diesem Gerät abnehmen. Ohne den verletzten Sebastian Block gab Marcel Franke an den Ringen alles. Leider verlor man knapp mit 0,2 Punkten dieses Gerät. Am Sprung gewann man dann knapp mit 0,10 Punkten. Am Barren kam dann noch Pech dazu. Peter Bohm kam mit den Finger ans Metall und vergriff sich. Somit schmolz der Vorsprung auf etwas mehr als einen Punkt. Beim abschließenden Reckturnen machte Peter Bohm seinen Fehler vom Barren wieder gut. Mit einer blitzsauberen Übung erturnte er starke 12,05 Punkte. Am Ende betrug der Vorsprung auf den HSV Weimar genau 4 Punkte. „Wir waren heute nicht ohne Fehler“, so Falk Seliger der beim Heimwettkampf am 12./13.04. im Sportforum erneut siegen möchte. Bei diesem Wettkampf wird dann auch der neue Turnboden eingeweiht.

 

Text und Foto: Falk Seliger

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