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Wichtige Punkte

86:76 gegen Quakenbrück: Medipolis SC Jena feiert Heimsieg

Im Duell Jenas Stephan Haukohl mit dem Quakenbrücker Nikolaos Chouchoumis.
Im Duell Jenas Stephan Haukohl mit dem Quakenbrücker Nikolaos Chouchoumis.
Foto: Ben Baumgarten/JENPICTURES
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Mit einem hart erkämpften 86:76-Heimsieg machte Medipolis SC Jena in der Tabelle Boden gut und liegt zwei Spieltage vor Schluss mit 22 Siegen auf Platz Vier.

Jena. Nachdem die punktgleichen Kirchheimer am Samstag in Münster verloren hatten, war klar, dass Jena mit einem Sieg den begehrten Tabellenplatz Vier erobern konnte.

Das schien die Gastgeber zunächst nicht zu beflügeln. Die abstiegsbedrohten Gäste legten vier Punkte vor.


Dann stellte Joshiko Saibou mit zwei Dreiern auf 6:4 (3.). Das erste Viertel war geprägt von vielen Foul-Pfiffen, nicht mit allen war das heimische Publikum einverstanden.

Jena "sammelte" zehn davon, fünf Spieler schon mit je zwei Fouls belastet. Die Gäste verwandelten nervenstark 17 von 18.


Auch das zweite Viertel begann zäh. Quakenbrück legte zunächst weiter vor. Erst mit einem artistischen Zweier von Blake Francis eroberten die Saalestädter die Führung zurück (37:35/ 14.).

Zum Glück hielt sich die Foulbelastung nun im "normalen" Bereich. Bis zur Halbzeit kamen "nur" drei dazu (davon ein Technisches gegen Coach Harmsen).

Jena kämpfte sich durch das Match, lag zur Pause mit 50:48 magere zwei Pünktchen vorn.


Nach dem Seitenwechsel brachte Kilian Binapfl per Dreier die Gäste kurzzeitig in Führung. Dann eröffnete, wie schon zum Spielbeginn, Topscorer Saibou die Jenaer Punktejagd, wieder mit einem Dreier zum 53:51 (21.).

Wer dachte, Jena hatte mit weiteren fünf Punkten (60:53) den Spielfaden nun gefunden, sah sich getäuscht. Es blieb ein zähes Ringen, die Dragons kamen wieder ran (60:59/ 26.).


Zudem sorgten Mitte des dritten Viertels wieder ein paar „komische“ Pfiffe für Hektik auf dem Spielfeld und Unmut auf den voll besetzten Rängen.

Sechs Punkte Vorsprung nahmen die Saalestädter ins abschließende Viertel.

Da raubten sie vor allem mit einer starken Defensivarbeit den Gästen die Nerven. Bezeichnend, wie Jordan Ratton von drei Jenaern niedergekämpft wurde (34,).


Ein Steal von Blake Francis, den er zum 75:64 erfolgreich abschloss, brachte Jena erstmals zweistellig in Vorhand.

Spätestens da hatte man den Gästen den Zahn gezogen und Medipolis SC Jena ließ bis zum 86:76-Endstand nichts mehr anbrennen.


Interessantes statistisches Detail: Beide Teams erzielten von Viertel zu Viertel weniger Punkte. Jena: 26 – 24 – 19 - 17, Quakenbrück: 28 – 20 – 15 -13.

Beim letzten Auswärtsspiel am kommenden Samstag (20. April) kommt es ab 19:00 Uhr bei den punktgleichen Phoenix Hagen zum Showdown um den vierten Platz, der in den PlayOff-Viertelfinals den begehrten ersten Heimvorteil bedeutet.


Hier der aktuelle Tabellenstand (bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich):

1. Trier 27 Siege; 2. Frankfurt 23, 3. Gießen 23, 4. Jena 22, 5. Hagen 22, 6. Kirchheim 21

Jena: Saibou 27 Punkte, Francis 17, Moore 14, Lodders 11, Haukohl 9, Herrera 4, Falkenthal 2, Radojicic 2, Alberton, Passarge DNP,

Dragons: Binapfl 20 Punkte, Chouchoumis 17, Forrester 14, Thomas 7, Watkins 6, Anthony 4, Döding 3, Ratton 3, Kayser 2, Hundt, Grüttner, Besselink DNP,,

Zuschauer: 2.794

Text: Steffen Langbein
Fotos: Ben Baumgarten/JENPICTURES