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100. Aufeinandertreffen

0:2 bei Lok Leipzig: FC Carl Zeiss Jena verliert Klassiker

Jenas Justin Smyla im Zweikampf um den Ball mit dem Leipziger Abou Ballo.
Jenas Justin Smyla im Zweikampf um den Ball mit dem Leipziger Abou Ballo.
Foto: Thomas Weigel
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Der FC Carl Zeiss Jena verliert am Dienstagabend sein Nachholspiel beim 1. FC Lokomotive Leipzig mit 0:2 (0:1).

Jena. Im Nachholspiel bei Lokomotive Leipzig unterlag der FC Carl Zeiss Jena am Dienstagabend im 100. Duell beider Kontrahenten mit 0:2.


Die Lok kam schnell in Fahrt, Ryan-Segon Adigo's Flachschuss verfehlte knapp das FCC-Tor (3.), ebenso wie ein Flugkopfball des frei stehenden Osman Atilgan (6.).

Für Jena setzte wieder einmal Elias Löder die ersten Akzente, seine beiden Versuche verfehlten das Lok-Tor (10., 11.).


FCC-Keeper Kevin Kunz muss zum ersten Mal bei Lukas Wilton's Kopfball richtig zupacken (20.). Im gegenüberliegenden Strafraum segelte Joel Richters Kopfball am Gehäuse vorbei (25.).

Lok Leipzig hatte leichte Feldvorteile, Großchancen waren allerdings Mangelware. Als Loks Kapitän Djamal Ziane noch vor der Halbzeitpause verletzt raus musste, kam für ihn Abou Ballo ins Spiel.


Dieser flankte mit seinem ersten Ballkontakt in den Jenaer Strafraum, Smyla's Kopfballabwehrversuch landete bei Luca Sirch, der direkt zum 1:0 für die Gastgeber verwandelte (39.). Das war auch der Halbzeitstand im altehrwürdigen Bruno-Plache-Stadion.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Thüringer zunächst die Spielkontrolle, hatten mehr Ballbesitz. Die Gastgeber kamen in dieser Phase selten nach vorn.


Für die Thüringer sprangen zwar einige Eckbälle heraus (am Spielende 12:2), aber keine zwingenden Torchancen.

Da waren die Leipziger effektiver. Nach einer Stunde Spielzeit traf Atilgan sehenswert zur 2:0-Führung der Leipziger (61.).


Cemal Sezer hatte die Chance auf den schnellen Anschlusstreffer (67.), scheiterte aber aus spitzem Winkel an Keeper Niclas Müller (67.). Jena bemühte sich bis zum Abpfiff den Anschlusstreffer, aber vergebens.

Lok mit Cheftrainer Tomislav Piplica, der im Februar Almedin Civa ablöste, verbuchte nach dem 3:2 im Hinspiel auch die drei Punkte im Rückspiel.


Am kommenden Ostersamstag reist der FCC zum Tabellenletzten Hansa Rostock II (30. März, 13:00 Uhr).

Lok: Müller - Zimmer, Wilton, Schütt, Held (ab 81. Rieger), Sirch, Piplica, Löwe (ab 75. Weigel), Atigo, Atilgan, Ziane (ab 38. Ballo)

FCC: Kunz - Krämer, Halili (ab 46. Hehne), Stietzel, Smyla (ab 46. Boelter), Verkamp (ab 74. Grimm), Petermann (ab 78. Lämmel), Schau, Richter (ab 78. Gipson), Sezer, Löder

Torfolge: 1:0 Sirch (39.), Atilgan (61.)

Zuschauer: 4.744

Text: Steffen Langbein
Fotos: Thomas Weigel