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Holocaust-Gedenken

Jena zeigt Film über jüdische Schicksale

Eine jüdische Schulklasse in Breslau 1938.
Eine jüdische Schulklasse in Breslau 1938. Foto: Agentur

Holocaust-Gedenktag 2018: Am kommenden Samstag um 16 Uhr wird im Kino am Markt 5 der Film „Wir sind Juden aus Breslau. Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933“ aufgeführt.

Jena. Im Mittelpunkt stehen die Schicksale von 14 Juden, die als junge Menschen in Breslau, der Stadt mit der damals drittgrößten jüdischen Gemeinde in Deutschland, lebten. Sie mussten ins Exil fliehen oder überlebten die Vernichtungslager der Nazis. In Frankreich, England, den USA und Deutschland bauten sie sich ein neues Leben auf. Einige waren beteiligt an der Gründung Israels.



Der von Karin Kaper und Dirk Szuszies produzierte Film sei von aktueller Brisanz, der ein „eindringliches Zeichen setze gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa“, heißt es in einer Pressemitteilung. Ein Film, der aufzeige, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führe.

2005 wurde von der UNO der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust eingeführt. Der dafür ausgewählte 27. Januar erinnert an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau 1945 durch die Rote Armee.

Text: Andreas Wentzel


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