Nachhaltigkeit trotz FastFood

Der Bio-Burger erobert Jena

Mit dem Bio-Burger wollen Roy Bode, Annika Holstein und Inhaber Christoph Rosenkranz die Jenaer begeistern.
Mit dem Bio-Burger wollen Roy Bode, Annika Holstein und Inhaber Christoph Rosenkranz die Jenaer begeistern. Foto: Michael Baumgarten

Auf dem Nachhauseweg am Samstagabend weckte die neue, dunkelblaue Fassade in der Krautgasse die Neugier unserer Redakteurin. Dahinter verbirgt sich seit Neuestem ein Burger-Restaurant, dessen Inhaber auf Nachhaltigkeit setzt. Die Verwendung von Bio-Rindfleisch, Ökostrom und Ökogas zeigen, dass FastFood auch anders als gewohnt funktionieren kann.

Jena. Für das Anrichten des Burgers im „Burger Store Room N° 01“ wird ausschließlich Bio-Rindfleisch verwendet. Sogar die Brötchen sind keine labberigen Milchbrötchen vom Discounter, sondern eigens von einem Jenaer Bäcker für diesen Laden angefertigte Burger-Brötchen, die jeden Tag frisch geliefert werden. Ein absolutes Novum sind die Süßkartoffel-Fritten, die mit selbstgemachten Dips und Soßen serviert werden.

Doch selbst die benötigte Energie zeugt von Nachhaltigkeit: Ökogas und Ökostrom halten den Betrieb am Laufen. Inhaber Christoph Rosenkranz will mit gutem Beispiel vorangehen und jährlich etwas vom Gewinn zurückgeben. „Unser Ziel ist eine jährliche Spende, die der Unterstützung sozialer Projekte zugute kommt.“, sagt er.

Auf die Geschäftsidee sei Rosenkranz im Grunde genommen aus Frustration über mangelnde Abwechslung guter Schnellrestaurants in Jenas Innenstadt gekommen. „Die guten FastFood-Restaurants kann man an einer Hand abzählen.“ Schlussendlich habe die Arbeit in einem Berliner Burger-Laden das Interesse an der Arbeit geweckt. Durch Zufall lernte Christoph Rosenkranz wenige Zeit später den Gastronomie-Berater Corin Fischer kennen, der ihm bei der Erarbeitung eines Konzepts half.

Schon bald fand sich das Team um Rosenkranz zusammen. „Das Ganze basiert auch auf außerordentlichem Glück, wobei ich zur richtigen Zeit mit meinem Konzept überzeugen konnte.“, schwärmt Rosenkranz.

Das Ziel ist ein Stück weit, die Vorurteile gegenüber dem Genuss eines Burgers auszuhebeln: „Man muss Kundenerwartungen übertreffen und zeigen, dass auch bei einem FastFood-Produkt gute Qualität möglich ist!

Text: Julia Matthes

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