Anzeige
Ernst-Abbe-Platz

Stadt Jena eröffnet eigene Impfstelle

Im Uni-Hörsaalzentrum am Ernst-Abbe-Platz besteht ab Dezember eine weitere Möglichkeit zur Impfung ohne Wartezeit.
Im Uni-Hörsaalzentrum am Ernst-Abbe-Platz besteht ab Dezember eine weitere Möglichkeit zur Impfung ohne Wartezeit. Foto: Tim Reckmann/pixelio.de

Die Stadt Jena weitet ihre Impfkapazitäten aus und eröffnet ab Dezember eigene kommunale Impfstelle am Ernst-Abbe-Platz. Noch keine weitere Corona-Teststelle.

Jena. Die Impfbereitschaft in Jena ist massiv gestiegen. Ungeimpfte wollen ihre Erstimpfung, bereits Geimpfte den Booster. Und weil die beiden bestehenden Impfzentren für dieses Jahr restlos ausgebucht sind, errichtet die Stadt Jena nun ihr eigenes kommunales Impfzentrum am Ernst-Abbe-Platz.



„Super-Impf-Samstag“ am 27.11.

Im Rahmen eines „Super-Impf-Samstag“ soll bereits an diesem Samstag, dem 27.11., die Impfung ohne Termin im Foyer des Hörsaalzentrums am Ernst-Abbe-Platz möglich sein. Dies sagte Jenas Bürgermeister Christian Gerlitz am heutigen Donnerstag in einer Pressekonferenz (wir berichteten „Super-Impf-Samstag“ in Jena).

Täglich Impfen ohne Termin

Ab kommendem Mittwoch, dem 1.12., soll dort ohne Termin und täglich von 9 bis 19 Uhr geimpft werden. In zwei Impfstrecken könnten so an einem Tag bis zu 800 Personen zusätzlich immunisiert werden.

Die neue Einrichtung ist die erste kommunale Impfstelle in Thüringen und wurde somit nicht vom Land, sondern von der Stadt Jena organisiert. Mit der Unterstützung des Gesundheitsministeriums und der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen sei es "in einem großen Kraftakt" gelungen, die neue Stelle auf die Beine zu stellen.

Noch keine weitere Corona-Teststelle

Neue Corona-Teststellen konnte Gerlitz heute jedoch nicht präsentieren. Angesichts von 3G- und 2G+-Regelungen war der Andrang am DRK-Testzentrum in der Goethe Galerie bereits die letzten Tage enorm.

Die Warteschlange vor dem Testzentrum wollte die letzten Tage nicht abreißen. Foto: Thomas PaaschDie Warteschlange vor dem Testzentrum wollte die letzten Tage nicht abreißen. Foto: Thomas Paasch

Darauf angesprochen, verwies er auf die strengen Regeln bei der Zulassung von Anbietern. Man sei jedoch in Gesprächen mit dem DRK und drei weiteren Anbietern und plane eine "schnelle und massive Ausweitung" der Testkapazitäten.

Kein Verständnis für Weihnachtsmarkt

Der Bürgermeister konnte sich zudem einen Seitenhieb an seine "Kollegen westlich von Jena" nicht verkneifen. Damit spielte er auf die Bürgermeister der Städte Weimar, Erfurt und Eisenach an, die versucht hatten, das Verbot von Weihnachtsmärkten in Thüringen zu umgehen: "Verantwortungsvolle Politik bedeutet mehr als dafür zu sorgen, dass man zwei Tage länger Glühwein trinken kann".

Text: Alexander Nehls

Anzeige Anzeige
 
 
Anzeige Anzeige
 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok