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Pflegeeinsatz am Samstag

NABU lädt zur Heuernte nach Rothenstein

Helm-Knabenkraut auf den Trockenrasenflächen des NSG Spitzenberg-Schießplatz Rothensteiner Schießplatz-Borntal, im Hintergrund die Leuchtenburg.
Helm-Knabenkraut auf den Trockenrasenflächen des NSG Spitzenberg-Schießplatz Rothensteiner Schießplatz-Borntal, im Hintergrund die Leuchtenburg. Foto: Hans Krauser, NABU Saale-Holzland-Kreis

Wir machen die Wiese klar: Einladung zum Pflegeeinsatz am Samstag auf den Rothensteiner Schießplatz. 

Jena. Alles, was gut werden soll, braucht Zuwendung und pflegende Hände. So auch die südlich von Jena gelegenen Trockenrasenflächen des NSG-Rothensteiner Schießplatz.

Diese artenreichen Offenlandflächen haben sich seit der Wende unter der Regie des NABU Saale-Holzland zu einem einmaligen Biotop entwickelt.

 

Wichtiger und notwendiger Teil der Pflege ist die turnusmäßige Mahd. Ein Großteil der Offenlandflächen wird deshalb vertraglich durch die Schäferei Keuler aus Altendorf bewirtschaftet.

Die wertvollen Orchideen- und Schmetterlingswiesen an den Südhängen der Muschelkalkhöhen bedürfen jedoch einer Spezialbehandlung. Sie werden je nach Aufwuchs alle zwei- bis drei Jahre mit einem speziellen Gebirgsrasenmäher geschoren und händisch beräumt.

Der diesjährige feuchte Sommer hat den Wiesen gutgetan, sodass sie nun nach der Mahd dringend vom Heu zu befreien sind. An dieser Stelle benötigen die Wiesen ihre helfenden Hände! 

Jede helfende Hand willkommen

Wir möchten Sie am kommenden Samstag, dem 25.09.21 ab 8:00 Uhr herzlich zu einem helfenden Ausflug auf die Wiesen des ehemaligen Rothensteiner Schießplatzes einladen. Familien und Kinder sind ebenso willkommen, wie jüngere und ältere Helfer.

 

Treffpunkt ist der Parkplatz vor der Schießhalle. Von dort geht es per pedes in westliche Richtung zu den Wiesenflächen. 

Arbeitsgeräte wie Rechen, Heugabeln, Transportbehälter sowie Getränke und eine thüringisch geprägte Pausenversorgung stellt der NABU zur Verfügung.  

Mitzubringen ist lediglich gute Laune und Freude der gemeinschaftlichen Tat in der Natur.

Text: Dr. Jens Götze  

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