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Sascha Leutloff außer Gefecht

Science-City-Kapitän erleidet Muskelfaserriss

Diagnose „Muskelfaserriss“ bei Mannschaftskapitän Sascha Leutloff (re.).
Diagnose „Muskelfaserriss“ bei Mannschaftskapitän Sascha Leutloff (re.). Foto: Johannes Böhme

Der zweite Nackenschlag nach dem verlorenen Thüringen-Derby in Gotha dürfte Science City Jena wesentlich härter treffen als die zuletzt kassierte Niederlage am vergangenen Wochenende.

Jena. Die vorab gestellte Diagnose „Muskelfaserriss“ bei Mannschaftskapitän Sascha Leutloff wurde zu Beginn der Woche durch eine MRT-Untersuchung nun offiziell bestätigt. Somit fehlt der gebürtige Berliner dem Thüringer Zweitligisten in den kommenden vier bis sechs Wochen, wird Science City Jena ausgerechnet im Kampf um die begehrten Playoff-Tickets nur von der Bank aus unterstützen können.

Science City - Mannschaftskapitän Sascha LeutloffScience City - Mannschaftskapitän Sascha LeutloffLeutloff hatte sich im Duell bei den Westthüringern in der Anfangsphase in einer unübersichtlichen Situation verletzt, musste beim Stand von 6:6 in der 4.Minute ausgewechselt werden und konnte die folgende 54:82-Niederlage seiner Mannschaft fortan nur noch von der Seitenlinie verfolgen.

„Natürlich ist der Ausfall von Sascha nicht nur spielerisch sondern vor allem auch menschlich ein herber Verlust“, sagte Jenas Cheftrainer Björn Harmsen in seinem ersten Statement. „Wir werden seine Erfahrung und die Führungsqualitäten sicher nur sehr schwer kompensieren können. Dennoch werden wir die Köpfe jetzt nicht in den Sand stecken und um die Playoffs kämpfen. Seinen Wert und die Qualitäten hat man nach seiner Verletzung in Gotha deutlich sehen können, allerdings bringt es und jetzt auch nichts in Lethargie zu verfallen.

Nun sind Jungs wie Georg Voigtmann und Julius Wolf gefordert Verantwortung zu übernehmen. Julius wird vermehrt auf die Position des kleinen Flügels rutschen, Georg wird auf dem großen Flügel Einsatzzeit bekommen und auch Lukas Wank ist in meinen Gedankenspielen eine Option. Allerdings wird er sich zunächst über den Trainingsbetrieb beweisen und anbieten müssen um Spielzeit zu erhalten“, so Harmsen. Science City Jena wünscht seinem Kapitän unterdessen einen unkomplizierten Heilungsverlauf sowie eine baldige Rückkehr aufs Parkett.

Text: Tom Prager
Fotos: Johannes Böhme (1), Baumgarten (1)

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