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Science City Jena verliert Heimspiel nach Verlängerung

Science City Jena verliert Heimspiel nach Verlängerung
Science City Jena verliert Heimspiel nach Verlängerung Foto: Michael Baumgarten

Eine bittere 84:89-Niederlage kassierte Science City Jena am Samstagabend vor 1.810 Zuschauern in der Sparkassen-Arena gegen die MLP Academics aus Heidelberg.

Jena. Die Thüringer unterlagen den Neckarstädtern nach überwiegend ausgeglichenem Spielverlauf in der fünfminütigen Verlängerung. Während es zum Ende der regulären Spielzeit 73:73 gestanden hatte, präsentierte sich die Gäste in der Extra-Schicht abgezocker, trafen offensiv die besseren Entscheidungen.

Topscorer bei Jena war Jordan Henriquez mit 29 Punkten.Topscorer bei Jena war Jordan Henriquez mit 29 Punkten.Während Jenas Center Jordan Henriquez mit einer individuell starken Leistung von 29 Punkten, 15 Rebounds und acht Blocks statistisch herausragte, leisteten sich die Thüringer über den gesamten Spielverlauf gesehen zu viele Ballverluste, verpassten es in den finalen Minuten der regulären Spielzeit das Duell vorzeitig zu entscheiden.

Sowohl offensiv als auch defensiv nicht intensiv genug agierend, blieb das Team von Trainer Björn Harmsen weit hinter den eigenen Erwartungen zurück und fährt am kommenden Wochenende mit der Hypothek von zwei Niederlagen in Folge zum prestigeträchtigen Ost-Derby nach Chemnitz.

Harmsen völlig bedient

„Ich bin sehr enttäuscht von meiner Mannschaft, weil wir nicht 'an waren', nicht scharf genug waren, um gegen einen starken Gegner bestehen zu können. Mit der Art und Weise mit der wir heute hier aufgetreten sind kann ich als Trainer, können wir als Mannschaft einfach nicht zufrieden sein. Mir geht es einfach auf den Sack wie wir das Spiel weggegeben haben und da ist es letztendlich auch völlig egal, ob es am Ende knapp war“, bilanzierte ein von der Niederlage noch völlig bedienter Björn Harmsen auf der Pressekonferenz nach dem Duell.

„Wie viel Wille hat man um ein Spiel zu gewinnen, wie viel Hunger braucht man, um einen starken Gegner zu schlagen? Ich hatten den Eindruck, dass wir heute nicht den notwendigen Hunger hatten, um diese Partie zu gewinnen“, so Harmsen.

Text: Tom Prager
Fotos: Michael Baumgarten

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