Playoff-Halbfinale gegen Rostock

Medipolis SC Jena will Spiel 5 erzwingen

Medipolis SC Jena empfängt am Donnerstagabend die Rostock Seawolves zum vierten Playoff-Halbfinal-Spiel der Best-of-Five-Serie in der Sparkassen-Arena.
Medipolis SC Jena empfängt am Donnerstagabend die Rostock Seawolves zum vierten Playoff-Halbfinal-Spiel der Best-of-Five-Serie in der Sparkassen-Arena.
Foto: Jürgen Scheere/Archiv
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Nochmal Ostsee oder Sommerpause: Medipolis SC Jena empfängt am Donnerstagabend die Rostock Seawolves und will Spiel 5 erzwingen.Jena. Nach den bisherigen Halbfinal-Begegnungen zwischen Jena und Rostock ist zumindest mit Blick auf die nackten Resultate – drei Heimsiege – noch nicht wirklich viel passiert und dennoch bieten die bisherigen Duelle bereits genügend Stoff für einen Roman.


Am morgigen Donnerstagabend kommt es nun zum vierten und aus Jenaer Sicht hoffentlich nicht letzten Schlagabtausch einer Serie, die einer emotionalen Berg-und-Talbahn-Fahrt gleicht und beim derzeitigen Stand von 1:2 den ultimativen Thrill verspricht.Medipolis SC Jena empfängt die Seawolves nach der dramatischen Schlussphase des dritten Duells am Dienstagabend (78:85) am 12. Mai ab 19.30 Uhr in der Sparkassen-Arena, will und muss dieses Heimspiel gewinnen, um auf 2:2 auszugleichen und die Best-of-Five-Serie zurück an die Küste zu schicken.


Gewinnt das Team von Domenik Reinboth kommt es am Sonntag um 19.30 Uhr zum fünften und endgültig letzten Showdown an der Ostsee, siegen die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern, sind die Hanseaten in die easyCredit BBL aufgestiegen und treffen im ProA-Finale auf Tübingen.

Tickets für das 4. Halbfinale

Sowohl Jena als auch die Seawolves hatten in den bisherigen drei Aufeinandertreffen genügend Zeit und Gelegenheit, um sich auf sehr intensive Art und Weise kennenzulernen, Stärken und Schwächen des jeweiligen Gegenübers zu analysieren und die entsprechenden Schlüsse daraus zu ziehen.


Nachdem sich die Rostocker am Dienstag den ersten Matchball erspielt hatten, scheint das BBL-Pendel zwar momentan in ihre Richtung ausschlagen zu wollen.

Allerdings endet eine Best-of-Five-Serie eben auch immer erst mit dem dritten Sieg eines Teams und so werden sich die Norddeutschen am morgigen Donnerstag trotz der aktuellen Witterung in der Sparkassen-Arena warm anziehen müssen.


Die Saalestädter werden alles daran setzen und ihre letzten Reserven mobilisieren, um eine vorzeitige Rostocker Aufstiegsfeier ausgerechnet in Jena zu verhindern.Letztendlich wird der Ausgang des vierten Halbfinal-Duells innerhalb von sieben Tagen über Fitness, Physis und mentale Stabilität entschieden. Dass dabei vor allem der Kopf eine tragende Rolle spielt, war in den bisherigen Playoff-Begegnungen zu erkennen.


Gelingt es der Mannschaft von Kapitän Julius Wolf, die Schlussphase von Spiel 3 abzuhaken und den Niederlagen-Frust von Dienstagabend in die richtigen Bahnen zu lenken, steht einem offenen Spiel 5 am 15. Mai in der StadtHalle Rostock nichts entgegen.

Dies sollte in Verbindung mit dem hoffentlich zahlreichen und lautstarken Jenaer Heimpublikum im Rücken genügend Ansporn sein, um noch einmal an die Grenzen und darüber hinauszugehen, wenn am Donnerstag halb acht der Ball in die Luft geworfen wurde.

Text: Tom Prager

© Jenaer Nachrichten

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