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3:2-Auswärtssieg

Neue Hoffnung: Jena siegt in Hoffenheim

Auswärtssieg in Hoffenheim: Der FF USV Jena schöpft wieder neue Hoffnung im Abstiegskampf.
Auswärtssieg in Hoffenheim: Der FF USV Jena schöpft wieder neue Hoffnung im Abstiegskampf. Foto: FF USV Jena

Nach dem dürftigen 0:0 vorige Woche gegen Köln siegt der FF USV Jena in Hoffenheim mit 3:2 und schöpft neue Hoffnung im Abstiegskampf!

Hoffenheim/Jena. Lisa Seiler brachte Jena schnell in Führung (7.). Aber Susanne Hartig erzielte für die TSG fast postwendend den Ausgleich (10.). Jena hielt das Spiel weiterhin offen, musste sich aber nach einem Handelfmeter auf die Erfahrung von Erin McLeod verlassen, die den Strafstoß parierte (26.).

Amy Pietrangelo brachte die Saalestädterinnen vor der Pause wieder nach vorn (39.) und somit ging der FF USV mit einem 2:1-Vorsprung in die Pause.

Im zweiten Abschnitt nach zunächst ausgeglichenem Spielverlauf musste Jena erneut den Ausgleich schlucken, Tabea Waßmuth traf für die TSG (66.). Der Punkt war aber zu wenig im Abstiegskampf für den bis dahin Tabellenletzten.



Jena kämpfte weiter und nicht zufällig traf das kämpferische Vorbild, Susann Utes, in der Schlussphase zum viel umjubelten Siegtor für die Greulich-Schützlinge (84.). Nicole Billa (Hoffenheim) kassierte in der Nachspielzeit noch die Rote Karte (90.+4.).

Mit diesen drei Punkten und der Kölner Heimniederlage gegen Duisburg gibt Jena (10 Punkte) mit dem besseren Torverhältnis die rote Laterne an den punktgleichen 1. FC Köln weiter.

Nächsten Sonntag (11:00 Uhr) heißt es für die Erste des FF USV Jena, im Heimspiel gegen den SC Sand nachlegen, um möglichst noch einen Platz nach vorn zu rutschen.

Zweite siegt in Herford

Die Zweite Mannschaft des FF USV Jena gewann ebenfalls 3:2 durch drei Tore von Hannah Keane auswärts in Herford und steht mit 33 Punkten auf dem 8. Platz.

Am letzten Spieltag (13. Mai, 14:00 Uhr gegen den Tabellenletzten Hohen-Neuendorf) gegen hat das Team tatsächlich noch die Chance, an Gütersloh (33) und sogar Bielefeld (35) vorbeizuziehen auf den Relegationsplatz (7.) oder gar den direkten Aufstiegsplatz (6.).

TSG: Abt; Beck, Breitner, Hartig (ab 73. Bürger), Harsch, Steinert (ab 46. Lindner), Pankratz, Howard, Waßmuth, Fabienne Dongus

USV: McLeod; Woeller, Breitenbach, Schmidt, Sedlackova, Pietrangelo, Zigic, Heinze (ab 90. Tellenbröker), Graf, Utes, Seiler (ab 77. King)

Tore: 0:1 Seiler (7.), 1:1 Hartig (10.), 1:2 Pietrangelo (39.), 2:2 Waßmuth (66.), 2:3 Utes (84.)

Text: Steffen Langbein

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