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FF USV Jena – TSG Hoffenheim 1:1 (1:0)

Wieder kein Heimsieg für den FF USV Jena

Im Zweikampf: Lena Weiss (2/TSG) und Julia Arnold (31/USV)
Im Zweikampf: Lena Weiss (2/TSG) und Julia Arnold (31/USV) Foto: Michael Baumgarten

Zum ersten Livespiel bei Eurosport in dieser Saison hatte der FF USV Jena die TSG Hoffenheim zu Gast und erhoffte sich den ersten Heimsieg.

Jena. Es ging auch ganz flott los für die Gastgeberinnen. Lara Kellers Schuss wurde abgeblockt (5.) und wenig später viel Gewühl im Gästestrafraum, aber kein Tor (7.). Hoffenheim kam durch Kellers Schweizer Landsfrau Martina Moser zum ersten Torschuss (9.).

Jena erspielte sich Feld- und Chancenvorteile. Julia Arnold (11., 19.), Christina Julien (29.) und Amber Hearn (34., 38.) blieben noch erfolglos. Dann das längst Überfällige und verdiente 1:0. Julien spielte an der Strafraumgrenze noch eine Gegnerin aus und vollendete mit strammen Schuss (39.).

Die Hoffenheimer-Torfrau Martina Tufekovic klärt vor Jenas Torschützin Christina Julien.  Die Hoffenheimer-Torfrau Martina Tufekovic klärt vor Jenas Torschützin Christina Julien.

Der USV war in der ersten Hälfte meist feldüberlegen, musste aber immer auf der Hut vor TSG-Kontern sein. Die wurden aber schlecht ausgespielt und verpufften vor der torgefährlichen Zone.

Nach der Pause verlief es ausgeglichener. Hoffenheim wollte mehr dagegen setzen, auch offensiv. Jena schien schon früh auf Halten zu spielen, schläferte sich dabei wohl selbst etwas ein. Offensivaktionen waren Mangelware.

Und so kam es, wie es kommen musste. Die Gäste erzielten nach einem langen Freistoßball, der an der ganzen Abwehr ungehindert vorbei in den Torraum flog, den Ausgleich. Martina Moser spitzelte das Leder ins Netz (73.).

Schon im Gegenzug hatte Iva Landeka gleich eine dicke Chance, verzog aber knapp vom Sechzehner (74.). In den letzten fünf Spielminuten gab es noch mal so etwas wie einen USV-Sturmlauf mit Chancen für Hearn (87.) und Schmutzler (89.), aber ohne Erfolg. Jena schien das Spiel lange Zeit im Griff zu haben, versäumte es aber, mit dem zweiten Tor nachzulegen und wurde prompt mit dem Ausgleich bestraft.

Trainerstimmen:

Jürgen Ehrmann (TSG): „In der ersten Halbzeit war unser Abwehrverhalten ganz gut, aber mit dem Spiel nach vorn war ich unzufrieden, da haben wir zu schlampig gespielt. Jena lag verdient in Führung. In der zweiten Hälfte haben wir es immerhin geschafft, uns immer mehr in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Torchancen gab es auf beiden Seiten wenig, das war nicht attraktiv für die Zuschauer. Der Ausgleich war etwas glücklich. Ich bin zufrieden mit dem Punkt.“

Daniel Kraus (Jena): „Wir haben viel investiert und sind verdient in Führung gegangen. Dann bekamen wir wieder ein typisches USV-Tor. Das habe ich gar nicht richtig wahrgenommen, weil die Schiedsrichterin dazwischen stand. Ich habe mich nur gewundert, dass es nicht weiter geht.“

FF USV Jena: Michel - Löser, Erceg, Arnold  (82. Schmutzler), Hartmann, Julien (67. Rudelic), Landeka, Utes, Brosius, Keller, Hearn

Tore: 1:0 Julien (39.), 1:1 Moser (73.)

Zuschauer: 352


Text: Steffen Langbein
Fotos: Michael Baumgarten

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