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0:1 in Sand: Wieder keine Punkte für Jena

Am Sonntag mussten die Blau-Weißen die nunmehr siebente torlose Niederlage in Folge hinnehmen.
Am Sonntag mussten die Blau-Weißen die nunmehr siebente torlose Niederlage in Folge hinnehmen. Foto: FF USV Jena

Die Negativserie des FF USV Jena hält weiter an. Am Sonntag mussten die Blau-Weißen die nunmehr siebente torlose Niederlage in Folge hinnehmen. In der Ortenau verliert die Mannschaft von Katja Greulich gegen den SC Sand nach großem Kampf mit 1:0.

Jena. Dabei schafften es die Thüringerinnen, die Partie zumindest im ersten Durchgang offen zu halten. Katja Greulich lobte ihre Spielerinnen im Anschluss dafür, heute wieder als geschlossene Einheit aufgetreten zu sein und mannschaftlich kompakt gearbeitet zu haben.

Man habe dem Gegner in den ersten fünfundvierzig Minuten kaum echte Torchancen geboten. Diszipliniert arbeitete der FF USV, der im Vergleich zum vorherigen Spiel mit einer auf zwei Positionen umgestellten Aufstellung angetreten war, aus der eigenen Defensive und kam so auch selbst zu einigen Chancen. So hatten Susann Utes (26.) und Amelia Pietrangelo (45.) gute Möglichkeiten, die Gäste in Führung zu bringen, konnten diese jedoch nicht nutzen.

Torlos ging es somit in die Halbzeit. Ein nicht unverdienter Spielstand, betrachtete man die Spielanteile beider Mannschaften. Der FF USV Jena hatte sich dem SC Sand, der noch in der Vorwoche Ligaprimus SC Freiburg einen Punkt abluchsen konnte, durchaus auf Augenhöhe präsentiert.

Das Gesicht des Spiels veränderte sich in der zweiten Halbzeit. Sand-Trainer Sascha Glass zeigte sich unzufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge bis zu diesem Zeitpunkt und reagierte mit einem Doppelwechsel. Neben Claire Savin, kam mit Sylvia Arnold unter anderem eine Spielerin mit Jenaer Vergangenheit zum Einsatz. Glass schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nun sollte der SC Sand die Partie dominieren.

Jena kam nur noch selten aus der eigenen Hälfte, schaffte es jedoch zumindest, die defensive Ordnung aufrecht zu erhalten und Vorstöße der Badenerinnen abzuwehren. Wenn der Sportclub doch zum Abschluss kam, war Justien Odeurs im Kasten der Jenaerinnen zur Stelle.

In der 72. Minute sah sich die Belgierin dann aber einer Eins-gegen-Eins-Prüfung gegenüber. Nach einem Foul an der Strafraumgrenze zeigte Schiedsrichterin Laura Duske auf den Punkt. Als der Strafstoß am linken Pfosten landete und die Jenaer Defensive auch den Nachschuss vereitelte, sah es so aus, als sollte der FF USV tatsächlich einmal das Quäntchen Glück auf seiner Seite haben.

Nach sechs Niederlagen in Folge einmal wieder zu Null zu spielen, wäre heute schon ein Erfolg gewesen, der für das Selbstvertrauen hätte wichtig sein können. Diese Hoffnung wurde nur elf Minuten später jäh zerstört. Der Sander Trainer Glass hatte seinen Spielerinnen mit auf den Weg gegeben, auch in den letzten zehn Minuten des Spiels ruhig zu agieren, sollte der Ausgang der Partie zu diesem Zeitpunkt noch offen sein.



Die eingewechselte Milena Nikolić nahm sich die Worte zu Herzen und zeigte im Gewühl des Jenaer Strafraums die größere Entschlossenheit. Die bosnische Nationalspielerin traf zum, nach dem zweiten Durchgang, nicht unverdienten 1:0 aus Sicht der Gastgeberinnen (83.).

Zwar gab sich der FF USV in der Folge nicht auf und warf noch einmal alles nach vorne, der Ausgleich wollte allerdings nicht mehr fallen. Jena verliert spät in Sand und verpasst die Chance, den Rückstand auf den zehntplatzierten 1.FC Köln zu verkürzen.

Nach der Länderspielpause in der kommenden Woche, stehen für die Mannschaft aus dem Paradies weitere Auswärtsspiele auf dem Programm. Am 3. Dezember trifft Jena im Achtelfinale des DFB-Pokals auf den Zweitligisten 1.FC Saarbrücken, bevor die Reise erneut nach Südbaden führt, wo der FF USV auf den SC Freiburg treffen wird.

SC Sand: Schlüter – Santos, Caldwell, Tietge, van Bonn, Aschauer, Burger, Vojteková (78. Nikolić), Meyer (46. Arnold), Vetterlein, Feiersinger (46. Savin)

FF USV Jena: Odeurs – Bott, Woeller, Utes, Pietrangelo (85. King), Sedláčková, Heinze, Graf, Graser, Herrmann (75. Seiler), Tellenbröker

Tore: 1:0 Nikolić

Zuschauerzahl: 580

Quelle: FF USV Jena

 

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