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Ostderby bei Turbine

Saisonauftakt: FF USV Jena muss nach Potsdam

Im letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften musste Jena gegen Potsdam eine 2:0-Niederlage einstecken.
Im letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften musste Jena gegen Potsdam eine 2:0-Niederlage einstecken. Foto: Jürgen Scheere/Archiv

Saisonstart bei Jenas Bundesliga-Frauen: Mit dem Ostderby gegen Turbine Potsdam beginnt für den FF USV die zehnte Bundesliga-Saison.

Jena. Am kommenden Sonntag ist es soweit! Wenn um 13.30 Uhr im Karl-Liebknecht-Stadion zu Babelsberg der Anpfiff ertönt, beginnt für den FF USV Jena die neue Spielzeit in der Allianz Frauen-Bundesliga. Eine besondere Saison steht dem Thüringischen Erstligisten bevor, ist es doch die zehnte in Deutschlands höchster Spielklasse in Folge.

Jubiläumssaison startet mit Klassiker

Die Jubiläumssaison beginnt für Jena mit einem echten Klassiker: So erwartet die Mannschaft aus dem Paradies am ersten Spieltag gleich das Ostderby, auswärts beim 1.FFC Turbine Potsdam. Damit steht dem FF USV Jena dasselbe Auftaktspiel wie bereits vor vier Jahren bevor.

Damals, in der Saison 2013/14 hatten die Thüringerinnen nach zwischenzeitlicher Halbzeitführung dem späteren Liga-Dritten ein 1:1 abgerungen. Es sollte der Auftakt zu eben jener Spielzeit werden, in dem der FF USV mit dem 5.Platz in der Liga seine bislang beste Platzierung erreichte. Nun also, vier Jahre später, heißt die Auftaktbegegnung erneut 1. FFC Turbine Potsdam gegen FF USV Jena. Ein gutes Omen?

Hoffnung auf optimalen Saisonstart

Ein erneutes Unentschieden gegen die Brandenburgerinnen, die traditionell zum Favoritenkreis der Liga gehören, wäre sicherlich ein guter Start für den FF USV, dessen Saisonziel Cheftrainerin Katja Greulich auch für die Jubiläumssaison ganz klar mit dem Klassenerhalt formuliert. „Unser Hauptziel ist es natürlich, optimal in die Saison zu starten. Wir wollen diszipliniert spielen und ihnen möglichst Paroli bieten.“, so Greulich weiter.



Eines steht bereits im Vorfeld des prestigeträchtigen Duells fest: Jenas Trainerteam wird am Sonntag im Karl-Liebknecht-Stadion eine rundum erneuerte Mannschaft auf den Platz schicken. Zwölf Abgängen im Bundesliga-Kader des FF USV stehen sieben Neuzugänge gegenüber.

Rundum erneuerte Mannschaft

Katja Greulich sieht die Veränderungen nicht als Nachteil. Die Neuzugänge sind allesamt „charakterlich gute Mädels“, die ideal zum FF USV und dessen Spiel passen. Bis auf Tiffany Cameron, die aufgrund eines Muskelbündelrisses ausfallen wird, kann die Cheftrainerin am 1. Spieltag fast auf das vollständige Aufgebot der Mannschaft zurückgreifen.

Das Ostderby in der Allianz Frauen-Bundesliga genießt Kultstatus, nicht nur unter den Fans, auch weil beide Vereine einen recht freundschaftlichen Umgang miteinander pflegen. Für alle, die nicht live im Karl-Liebknecht-Stadion dabei sein können, wenn diese Freundschaft für neunzig Minuten ruht, wird die Partie auf Sport1, Telekom Sport und DFB-TV live übertragen.

Quelle: FF USV Jena

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