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FLYERALARM Frauen-Bundesliga

Es geht wieder los: FF USV Jena empfängt Frankfurt

Heimsieg angepeilt: Die Spielerinnen des FF USV Jena wollen ihrem Chefcoach Christopher Heck ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk machen.
Heimsieg angepeilt: Die Spielerinnen des FF USV Jena wollen ihrem Chefcoach Christopher Heck ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk machen. Foto: Hannes Seifert/FF USV Jena

Es geht wieder los, die Wochen der Vorbereitung sind beendet. Am Sonntag um 14 Uhr empfängt der FF USV Jena zum 14. Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga den 1. FFC Frankfurt.

Jena. Im Hinspiel unterlagen die Thüringerinnen in der Mainmetropole nach 2:0-Führung am Ende mit 2:4. Mit fünf Zählern Differenz zu den Nichtabstiegsplätzen und den Konkurrenten MSV Duisburg und 1. FC Köln überwinterten die Jenaerinnen sieglos am unteren Tabellenende in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga.

Erinnerungen an das Hinspiel

Schon oft stand der FF USV Jena im Frauenfußball-Oberhaus kurz vor einem Punktgewinn gegen die Frankfurterinnen, in nunmehr 22 Duellen sprangen am Ende aber nur drei Unentschieden heraus.

Selten lag ein Sieg so nah in der Luft wie im Hinspiel am 15. September 2019 in der Mainmetropole: durch Treffer von Julia Arnold und Christin Meyer führte die Mannschaft von Trainer Christopher Heck mit 2:0, musste sich am Ende aber mit 2:4 (2:1) geschlagen geben.

Das letzte Spiel gegen den FFC

Ausgerechnet im historischen letzten Duell hofft man nun an der Saale auf den Premierensieg - im Sommer schließt sich der traditionsreiche siebenmalige deutsche Meister, neunfache DFB-Pokalsieger und vierfache UEFA Women's Champions League-Sieger der Eintracht aus Frankfurt an.



Die Vorzeichen sind im Vergleich zum Herbst auf jeden Fall nicht schlechter geworden, so Jenas Trainer: "Wir haben gesehen, dass gegen Frankfurt etwas möglich ist. Meine Mannschaft hat sich seitdem weiterentwickelt, jetzt wollen wir die für uns wichtigen Punkte einfahren."

Fünf Punkte Rückstand aufs rettende Ufer

Mit fünf Zählern Differenz zu den Nichtabstiegsplätzen und den Konkurrenten MSV Duisburg und 1. FC Köln - deren direktes Duell am vergangenen Sonntag fiel Sturmtief Sabine zum Opfer - überwinterten die Jenaerinnen sieglos am unteren Tabellenende in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga. Mit 52 Gegentoren stellt man die schlechteste Abwehr des Zwölferfeldes.

Mit der Vorbereitung zufrieden

Um endlich den erhofften Aufwärtstrend einzuleiten, liegen acht intensive Trainingswochen inklusive Kurztrainingslager im Paradies, Extremlauf-Konditionseinheiten und Teambuiding-Maßnahmen hinter dem FF USV.

Die angesetzten Testspiele schloss man mit positiver Bilanz ab: 7:1 gegen den 1. FC Nürnberg, 2:2 gegen RB Leipzig, 4:2 gegen die U20 des VfL Wolfsburg, 1:0 gegen KKPK Medyk Konin.

"Mit der Vorbereitung bin ich zufrieden", so FF-USV-Trainer Heck, "wir sind sportlich gut gerüstet für die Rückrunde und auch als Team weiter zusammengewachsen."

Zwei Abgänge zum Winter

Personell gibt es zwei Änderungen im Kader des FF USV Jena: Jalila Dalaf hat die Thüringerinnen in Richtung ihres Ex-Vereines SV Meppen verlassen, Nicole Stratford zog es wieder in Richtung ihrer Heimat Neuseeland. Dafür stehen zuletzt langzeitverletzte Spielerinnen wie Anja Heuschkel oder Julie Karn dem Trainerteam im neuen Jahr wieder voll zur Verfügung.

Geburtstagskind mit FFC-Vergangenheit

Mit Spannung erwartet Jenas Coach Christopher Heck den Auftakt ins Jahr 2020, war er vor seinen Engagements in Wetzlar (Januar-Juni 2019) und seit Sommer in Jena insgesamt acht Jahre im Nachwuchs des 1. FFC Frankfurt als Trainer aktiv und kennt deshalb viele der Gegenspielerinnen genau. "Uns erwartet am Sonntag eine spielstarke Mannschaft", so Heck.



Gegen seinen Ex-Klub könnte die Mannschaft um Kapitänin Julia Arnold ihrem Trainer ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk in Form von Punkten bereiten: der Chef an der Seitenlinie feierte am 11. Februar seinen 46. Geburtstag.

Frankfurt ist Tabellensechster

Die Frankfurterinnen um Trainer Niko Arnautis belegen aktuell Rang sechs in der Tabelle der FLYERALARM Frauen-Bundesliga.

Die Hessinnen schlossen die Hinrunde im Formtief ab, konnten keine der letzten fünf Partien siegreich bestreiten. Dabei kassierte man vor Weihnachten sowohl in Potsdam (3:4) als auch gegen München (2:3) kurz vor Abpfiff den späten KO-Treffer. Im DFB-Pokal-Achtelfinale schied der FFC mit 0:1 gegen Bayer 04 Leverkusen aus.

Die Wintervorbereitung nutzte das Team um die jungen deutschen (U-)Nationalspielerinnen und Talente wie Sophia Kleinherne, Kapitänin Tanja Pawollek, Shekiera Martinez oder Sjoeke Nüsken für ein Trainingslager an der Algarveküste in Portugal.



Am vergangenen Sonntag setzte man sich im Testspiel gegen den Ligakonkurrenten SC Freiburg mit 2:1 durch.

Aufpassen müssen die Heck-Schützlinge nicht nur auf Laura Freigang und Laura Feiersinger, mit neun bzw. fünf Treffern gefährlichste FFC-Akeurinnen der laufenden Saison.

clever fit als Spieltagspartner

Als offizieller Spieltagspartner des FF USV Jena präsentiert das Jenaer Fitnessstudio clever fit den 14. Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga. Hinter der Haupttribüne laden die Mitarbeiter im Vorfeld der Partie die Zuschauer zu sportlichen Mitmach-Aktionen ein. Dazu wird es in der Halbzeit auf dem Rasen ein Gewinnspiel geben.

Organisatorische Hinweise für die Zuschauer

Die Kassen des Ernst-Abbe-Sportfeldes (Saaleseite und KFZ-Tor) öffnen um 13 Uhr. Tickets sind an beiden Kassen in ausreichender Zahl verfügbar, können zusätzlich jedoch bereits im Online-Vorverkauf unter leoticket.de erworben werden.

Schweigeminute für Lothar

Unmittelbar vor Anpfiff findet auf dem Rasen eine Schweigeminute für den kurz vor Weihnachten verstorbenen langjährigen Wegbegleiter des FF USV Jena, Lothar Weisner, statt.

Text: Hannes Seifert/FF USV Jena

 

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