Zweite Niederlage

2:6 in Potsdam: FF USV Jena verliert deutlich

Jenas Torschützin Jitka Chlastáková im Zweikampf mit der Potsdamerin Malgorzata Mesjasz.
Jenas Torschützin Jitka Chlastáková im Zweikampf mit der Potsdamerin Malgorzata Mesjasz. Foto: Hannes Seifert/FF USV Jena

Auch im zweiten Saisonspiel musste der FF USV Jena trotz zwischenzeitlicher Führung eine deutliche Niederlage einstecken. Am Ende siegte Turbine Potsdam mit 6:2 (5:2).

Potsdam/Jena. Mit veränderter Startformation gegenüber dem Auftaktspiel ging der FF USV Jena das Ostderby in Potsdam an. Ex-Turbine Inga Schuldt im Tor, Christin Meyer und Lisa Seiler diesmal von Beginn an auf dem Platz.

Gegen die favorisierten Turbinen hielt Jena zunächst dagegen, wollte einen frühen Rückstand wie gegen Hoffenheim (0:2 nach sieben Minuten) vermeiden.

Führung beim Favoriten

Das gelang zumindest, aber nach knapp einer Viertelstunde traf Lara Prasnikar zum 1:0 für die Gastgeberinnen (14.). Die Heck-Schützlinge schlugen aber diesmal schnell zurück. Einen langen Steilpass von Annika Graser nahm die Tschechin Jitka Chlastakova auf und vollendete mit ihrem ersten Tor für Jena zum 1:1 (21.).

Der Jubel auf der Auswärtsbank war noch größer, als Maren Tellenbröker richtig stand, als Turbine-Keeperin Vanessa Fischer ein Fudalla-Eckball durch die Finger glitt und Jena in Führung schoss (31.).

Drei Tore in sechs Minuten

Danach allerdings waren die Hoffnungen auf Punkte noch vor der Pause innerhalb weniger Minuten dahin. Prasnikar stand erneut richtig und glich aus (37.). Jena hatte kaum Zeit, sich zu sortieren, da war Malgorzata Mesjasz nach einem Eckball zur Stelle und brachte Potsdam in Führung (38.). Mit einem 20-Meter-Sonntagsschuss baute Nina Ehegötz die Führung aus (40.).

Viktoria Schwalm, die abseitsverdächtig fast auf der Linie stehend, nach Pfosten-Kopfball im Nachsetzen das Leder über die Linie drückte, sorgte für den Pausenstand und die Vorentscheidung (44.).



Immerhin gelang es dem FF USV in der zweiten Halbzeit, die Niederlage noch in Grenzen zu halten. Nur ein Treffer kam noch dazu, wieder durch Schwalm zum 6:2-Endstand in der 62. Minute.

Nächster Brocken wartet schon

Jenas Trainer Christopher Heck war zwar enttäuscht, „aber jetzt gehts weiter, wir schauen nach vorn auf die nächsten Spiele.“ Nach dem nächsten Auswärtsspiel beim 1. FFC Frankfurt (15.9., 14:00 Uhr) kommt Mitaufsteiger 1. FC Köln nach Jena zum Punktspiel (Sonntag, 22.9., 14:00 Uhr).

Vorher wartet noch Zweitliga-Aufsteiger SG 99 Andernach zum DFB-Pokal-Spiel am 7. September (14:00 Uhr) auf Jena. Da kann der FF USV Jena sich hoffentlich mal ein Erfolgserlebnis holen.

Potsdam:
Fischer - Kiwic, Elsig, Mesjasz, Chmielinski (ab 74. Höbinger), Gasper, Graf (ab 65. Dieckmann), Zadrazil, Prasnikar, Schwalm, Ehegötz (ab 74. L.Schmidt)

Jena:
Schuldt - Weiß, Arnold, Tellenbröker, Graser, Julevic, Chlastakova, Seiler (ab 46. Görlitz), Fudalla, Meyer (ab 71. Adam), Kreil (ab 46. Dalaf)

Tore: :0 Prasnikar (14.), 1:1 Chlastakova (21.), 1:2 Tellenbröker (31.), 2:2 Prasnikar (37.), 3:2 Mesjasz (38.), 4:2 Ehegötz (40.), 5:2, 6:2 Schwalm (44., 62.)

Zuschauer: 1.400

Text: Steffen Langbein

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