Nullnummer im Paradies

Thüringen-Derby: Jena mit 0:0 gegen Nordhausen

Im Duell zwischen dem Jenaer Bedi Buval und dem Nordhäuser Pierre Dominik Becken.
Im Duell zwischen dem Jenaer Bedi Buval und dem Nordhäuser Pierre Dominik Becken. Foto: Michael Baumgarten

Mit einem torlosen Unentschieden endete am Sonntagnachmittag das Thüringenderby in der Regionalliga zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem FSV Wacker Nordhausen.

Übergroße Fahnen mit den sechs Logos der Jenaer Vereinsgeschichte säumen den Einlauf der Mannschaften zum Thüringen-Derby in der Regionalliga.Übergroße Fahnen mit den sechs Logos der Jenaer Vereinsgeschichte säumen den Einlauf der Mannschaften zum Thüringen-Derby in der Regionalliga.Jena. Perfekte Rahmenbedingungen begleiteten am Sonntagnachmittag das mit Spannung erwartete Thüringenderby zwischen Jena und Nordhausen. Der FCC-Supporters Trust empfing die Mannschaften mit einem Spalier von sechs Riesenfahnen mit den bisherigen Vereinslogos der Jenaer. Nach dem Aprilschnee vom Freitag, war zwei Tage später das Ernst-Abbe-Sportfeld sonnenüberflutet bei 20 Grad.

Das Spiel war von Beginn an von Einsatzstärke und vielen Nickeligkeiten geprägt. Es spielte sich vorrangig zwischen den Strafräumen ab. Stefan Schmidt, der erneut für den verletzten Rafel Kocar zwischen den FCC-Pfosten stand, wurde erstmals in der 31. Minute geprüft, als er gegen Semmer rettete. Sein Gegenüber, Tino Berbig, klärte gegen Rene Eckardt (35.).

Auch nach der Pause spielte sich das zweikampfbetonte Geschehen vorrangig im Mittelfeld ab. Die beste Chance im ganzen Spiel bot sich Bedi Buval. Er tauchte rechts im Strafraum völlig frei vor Berbig auf, zog aus 12 Metern ab und jagte den Ball übers Tor (67.). Nach einem Freistoß wurden zwei Schüsse von Marcel Bär hintereinander abgeblockt (82.).

Der Schiri pfiff nach 90 Minuten überpünktlich ab und ersparte den Zuschauern mehr von diesem Spiel mit gerechtem Ausgang. Beim nächsten Aufeinandertreffen beider wird es Tore geben – zum Pokalspiel am 27. April.

Trainerstimmen:

Martin Hauswald (Wacker): "Ich glaube, wir haben ein gutes, rassiges Thüringenderby gesehen. Keine Mannschaft hat zurückgesteckt. Ich war vor allem mit dem Einsatz und Zweikampfverhalten meiner Mannschaft zufrieden. Es war ein Spiel auf Augenhöhe mit wenig Torszenen. Für mich hatte auch keine Mannschaft ein Tor verdient."

Volkan Uluc (FCC): "Erstmal gilt mein Dank den Zuschauern. Wir wurden von der ersten bis zur letzten Minute unterstützt. Meine Mannschaft hat immer auf Sieg gespielt. Vor allem in der zweiten Hälfte hatten wir die besseren Torchancen. Zugelassen haben wir hinten nur wenig. Meine Mannschaft hat ein tolles Derby gespielt, hat sich aber nicht belohnt. Für Bedi Buval hätte ich mich sehr gefreut. Er war der beste Spieler auf dem Platz, hatte leider im entscheidenden Moment nicht die nötige Ruhe. Am Mittwoch gegen den BFC wollen wir wieder ein tolles Spiel abliefern, dann hoffentlich mit dem ein oder anderen Tor."

Jena: Schmidt - Krstic, Eckardt, Schlegel (ab 74. Starke), Buval, Klingbeil, Erlbeck, Nattermann (ab 61. Mergel), Gerlach, Bär (ab 85. Reimann), Eismann,

Nordhausen: Berbig - Schulze, Behrens, Pfingsten-Reddig, Bergmann, Peßolat (ab 40. Langer), Pichinot (ab 64. Georgi), Förster, Herröder (ab 52. Blume), Becken, Semmer,

Tore: keine,

Zuschauer: 4058,

Schiedsrichter: Alexander Sather (Grimma)

Text: Steffen Langbein
Fotos: Michael Baumgarten




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