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Hajrulla mit Last-Minute-Tor

2:1 gegen Auerbach: Glücklicher Heimsieg für Jena

Der gerade eingewechselte Romarjo Hajrulla trifft per Kopf zum glücklichen Siegtreffer für Jena.
Der gerade eingewechselte Romarjo Hajrulla trifft per Kopf zum glücklichen Siegtreffer für Jena. Foto: Thomas Weigel

Der FC Carl Zeiss Jena gewinnt am Mittwochabend sein Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten VfB Auerbach glücklich mit 2:1 (1:0). Hajrulla mit Last-Minute-Tor.

Jena. Der FCC übernahm nach dem Anstoß 19:03 Uhr auch von Beginn an die Initiative, was man gegen den Tabellenvorletzten aus Auerbach auch erwarten durfte. Bis es die ersten guten Chancen gab, dauerte es allerdings eine Weile.

Marcel Hoppe, einer von fünf Neuen in der Startelf gegenüber dem letzten Spiel, kam schnell über links, die flache und scharfe Eingabe verpassten aber alle. Wenige Minuten später klingelte es aber im VfB-Tor. Im Anschluss an einen Eckball kam der Ball über Umwege zu Maurice Hehne, der am langen Pfosten stand und zum 1:0 traf (23.).



Für die Gäste hatte Sempastiano Giaouplari mit einem strammen 25-Meter-Freistoß die erste gute Torchance (29.). Wenig später schoss er aus fünf Metern den gut postierten Lukas Sedlak an (33.).

Meist war aber Jena im Vorwärtsgang. Die größte Chance zum 2:0 hatte Hehne, der per Kopf nur den Pfosten traf (41.). So blieb es nach 45 Minuten beim knappen 1:0.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel am Spielverlauf. Jena hatte mehr Ballbesitz und mehr Chancen als der Gegner. Burim Halili bot sich die große Torchance, aber er setzte den Ball aus Nahdistanz über den Querbalken (55.).



Sonst passierte erst einmal nicht mehr viel Sehenswertes. Irgendwie herrschte so etwas wie Geisterspielstimmung unter den 1.132 Zuschauern. Laut wurde es, als FCC-Trainer Andreas Patz Gelb bekam, weil er zu Recht monierte, dass der Gegner bei einem Einwurf einige Meter „klaute“.

Auf dem Spielfeld war das Spiel des FCC nach vorn zu ungenau, sodass auch weitere Torgelegenheiten Mangelware waren. Da auch das von Sven Köhler trainierte Team nach vorn nicht viel Gefahr ausstrahlte, dachten viele, es passiert nichts mehr.



Dann jedoch stand es plötzlich 1:1. Michail Fragkos zog einfach mal von der Strafraumgrenze ab und der Ball landete im Netz (85.). Immerhin konnte der FCC schnell zurückschlagen. Erst traf Justin Schau den Pfosten (86.), dann erzielte der eingewechselte Romarjo Hajrulla per Kopf den Siegtreffer zum 2:1 (87.).

Damit behielt der FC Carl Zeiss immerhin die drei Punkte in Jena, in der Tabelle liegt er mit nunmehr 34 Punkten weiterhin auf dem 6. Platz.


Schon am kommenden Sonntag, 28. November, erwartet der FC Carl Zeiss Jena zum nächsten Heimspiel den FSV Union Fürstenwalde, Anstoß 13:00 Uhr.

Jena: Sedlak - Hehne, Halili, Lange, Stauffer, Bürger, Schau, Hoppe, Oesterhelweg (ab 74. Bergmann), Krauß (ab 81. Hajrulla) Dedidis (ab 81. Eisele)

Auerbach:
Schlosser - Giaouptari (ab 46. Almansori), Sieber, Weiß, Kubitz, Lovric, Schmidt (ab 73. Seidel), Bochmann (ab 56. Fragkos), Brejcha, Osse (ab 73. Kepl), Zimmermann

Tore:
1:0 Hehne (23.), 1:1 Fragkos (85.), 2:1 Hajrulla (87.)



Zuschauer: 1.132

Text: Steffen Langbein
Fotos: Thomas Weigel

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