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Nachholspiel

Ost-Derby im Paradies: Jena empfängt Cottbus

Auch Jenas neuer Cheftrainer Andreas Patz (m.) will die Siegesserie seines Teams weiter ausbauen.
Auch Jenas neuer Cheftrainer Andreas Patz (m.) will die Siegesserie seines Teams weiter ausbauen. Foto: Thomas Weigel/Archiv

Ost-Derby im Paradies: Der FC Carl Zeiss Jena empfängt am Mittwochabend zum Nachholspiel den FC Energie Cottbus.

Jena. Am Mittwoch, 27. Oktober, kommt es ab 19:00 Uhr im Ernst-Abbe-Sportfeld endlich zum Nachholspiel des FC Carl Zeiss Jena gegen Energie Cottbus, welches schon zwei Mal neu angesetzt wurde. Es wird das 27. Aufeinandertreffen beider Clubs.

Mit viel Vorfreude und Selbstvertrauen sowie guter Stimmung geht der FCC in dieses Ostduell, sagte, stellvertretend für sein Team, Abwehrspieler Bastian Strietzel bei der Pressekonferenz am Tag vor dem Spiel. Angesichts der Serie von mittlerweile zwölf Ligaspielen ohne Niederlage ist dieser Optimismus auch angebracht.



Auch der neue Cheftrainer Andreas Patz will, nach einem überzeugenden Heimsieg gegen den BFC und dem Arbeits-Pflichtsieg bei Optik Rathenow, die Zwei-Spiele-Siegesserie des Teams unter seiner Regie weiter ausbauen. Außer den Langzeitverletzten Kevin Wolf und Felix Drinkuth kann er dabei personell aus dem Vollen (Kader) schöpfen.

Unterschätzen wird den Gegner, aktuell nur auf Tabellenplatz Neun und zuletzt mit einer 1:2-Niederlage gegen Tasmania Berlin, beim FCC aber keiner. „Sie sind besser als ihre derzeitige Platzierung. Der Trainer wird die Cottbuser heiß machen.“ Dessen kann man sich bei Claus Peter Wollitz sicher sein.



Als Warnung gilt die Rückblende auf das letzte Aufeinandertreffen beider Teams, dies blieb beim FCC und seinen Fans in unguter Erinnerung. Es war vor ziemlich genau einem Jahr, auch an einem Mittwochabend (28.10.2020), das letzte Heimspiel der Saison 2020/21 vor dem Lockdown, Jena verlor 1:2 vor 250 zugelassenen Zuschauern.

Diesmal soll alles besser werden, Besucher werden mehr kommen als vor Jahresfrist. Bis Montagabend (25.10.) waren etwa 3.200 Tickets verkauft, 500 Gästekarten wurden nach Cottbus geschickt, wie viel davon verkauft werden, wird man erst am Spieltag sehen.

An Unterstützung von den Rängen wird es also nicht mangeln, aus Sicht des FC Carl Zeiss fehlt nun nur noch ein erfolgreiches Ergebnis.



Um lange Warteschlangen am Einlass wie beim Spiel gegen den BFC zu vermeiden, wird mehr Personal an den Einlässen tätig sein als beim besagten BFC-Spiel. Aber Einlassvorgang inklusive Kontrolle der geltenden 3G-Plus-Regelung dauert eben auch seine Zeit.

Pressesprecher Andreas Trautmann sprach die Bitte aus, dass die Besucher nicht erst auf den letzten Drücker, also „möglichst schon vor 18:30 Uhr“ kommen sollten.

Text: Steffen Langbein

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