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ESA-Projekt

Fotos aus dem All: Jena-Optronik macht's möglich

Brindisi aus dem All fotografiert - mit Technik der Jena-Optronik GmbH.
Brindisi aus dem All fotografiert - mit Technik der Jena-Optronik GmbH. Foto: ESA

Der Satellit Sentinel-2B, ausgestattet mit Technik der Jena-Optronik GmbH, befindet sich seit wenigen Tagen im All. Er sendet nun erste Bilder und Daten, die einen neuen Meilenstein in der Klimaforschung darstellen könnten.

Jena. Wie das Unternehmen aktuell berichtet, befindet sich der Satellit Sentinel- 2B seit wenigen Tagen auf seiner Reise durchs All. Wesentliche Bauteile des Satelliten stammen vom Thüringer Raumfahrtunternehmen Jena-Optronik GmbH. Das Programm "Copernicus", in dessen Auftrag der Sentinel -2B startete, wird von der Europäischen Kommission koordiniert, die Finanzierung und Umsetzung obliegt der Europäischen Weltraumorganisation ESA.

Ziel des Programmes ist, Erdbeobachtungsdaten in neuem Umfang und neuer Qualität zu bieten. Außerdem werde mit dem Programm eine solide Klimadatenbasis zur Klimaforschung geschaffen, die den Sockel eines neuen Denkmals der Menschheitsgeschichte darstelle. Der Sentinel -2B ist der zweite von insgesamt vier geplanten Sentinel-2-Satelliten, die Daten zur Erdbeobachtung liefern.



Jena Optronik bestimmt dabei zum Großteil die Bildqualität, mitttels optischer Farbfilter, sowie mittels der Elektronik für die Steuerung der Kamera als auch der Wandlung, Formatierung und Datenkomprimierung der Videosignale.

Damit könnten laut Optronik ganz neuartige Berechnungen und Simulationen zum Zustand, zur Nutzung und zur Veränderung der Landflächen der Erde machen. Die Nachfolgeaufträge für die Sentinel-2C und D-Satelliten vergab Airbus ebenfalls an die Jena-Optronik.

Text: Jessica Halt

 

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