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Tetris mit Strom

Jenaer Informatiker stellen auf der CeBIT 2017 aus

Informatiker Steffen Späthe von der Uni Jena leitet das Teilprojekt „WINNER Potential“. Sein Ziel ist es, Elektromobilität direkt in Wohnhäuser zu bringen und in den Alltag der Anwohner zu integrieren.
Informatiker Steffen Späthe von der Uni Jena leitet das Teilprojekt „WINNER Potential“. Sein Ziel ist es, Elektromobilität direkt in Wohnhäuser zu bringen und in den Alltag der Anwohner zu integrieren. Foto: Anne Günther/FSU

Zapfsäulen direkt am Wohnhaus, Strom vom Dach und Carsharing: Informatiker der FSU Jena wollen dies verwirklichen und präsentieren ihr Projekt auf der CeBIT 2017.

Jena. WINNER heißt das Projekt der Informatiker, das sie gemeinsam mit sechs Partnern aus Mitteldeutschland realisieren und vom 20. bis 24. März auf der CeBIT in Hannover präsentieren.

Die Idee besteht laut Pressestelle der FSU darin, die Ansätze der umweltschonenden Nutzung von Elektroautos und erneuerbarer Energien zu verbinden und diese den Menschen direkt zugänglich zu machen.

So wird in Chemnitz gerade ein Mehrfamilienhaus saniert und mit Photovoltaikanlagen auf dem Dach ausgestattet. Die damit gewonnene Energie solle dann direkt für zwei Elektroautos, welche die Bewohner sich teilen können, sowie für Heizpumpen und zur Beleuchtung der Treppenhäuser und Außenanlagen genutzt werden.



Dabei solle mittels Energiebilanzen auch untersucht werden, wann es günstiger ist, den Strom vom Dach zu verwenden oder den aus dem Stromnetz zu verwenden, was beispielsweise nachts kostengünstiger sei. Dies sei laut Steffen Späthe, Leiter des Teilprojekts WINNER Potential, mit „Tetris mit Strom“ zu vergleichen.

Für Ende 2017 ist die Nutzung der Anlagen geplant. Das Projekt an sich läuft insgesamt drei Jahre und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit 2,5 Mio € gefördert.

Text: Jessica Halt

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